Majestätische Vögel breiten sich aus - Brutpaare im Übungsplatz
Kraniche in der Region

Lokales
Grafenwöhr
26.04.2013
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Der Kranich, der Wappenvogel der Lufthansa, ist nun auch unserer Region gelandet. Auf einem abgeernteten Feld nördlich von Trag waren 20 der bislang bei uns nur selten auftretenden Schreitvögel zu beobachten. Förster Martin Gottsche machte auf die Vögel aufmerksam, die auf den Feldern Maiskörner und andere Samen aufpicken.

Bereits vor einigen Jahren konnten die Forstleute im Truppenübungsplatz den majestätischen grau-weißen Schreitvogel paarweise beobachten. Im Bereich des Schlatterweihers und hinter den Schießbahnen im Sumpf des Röttelweihers wurden auch Brutstätten vermutetet. Schon vergangenes Jahr machten die Kraniche Ausflüge über die Übungsplatzgrenze hinaus und holten sich auf den Feldern in der Umgebung ihre Nahrung.

Überraschend war nun das massive Auftreten eines ganzen Kranich-Schwarms. Überwiegend brüten die Kraniche im nördlichen Deutschland. Stammländer sind Skandinavien, Finnland und der Norden Osteuropas.

Die ausgezeichnete Flugfähigkeit des Vogels mit seinem langen Hals und weiten Schwingen und der graziöse Segelflug machten das Tier auch zum Wappenvogel der Lufthansa. Zum Überwintern legen die Kraniche weite Flugstrecken bis Frankreich und Südspanien zurück.

Schon für die Menschen in der Antike waren die spektakulären Balztänze der Vögel faszinierend. Diese lassen sich nun auch bei uns beobachten, berichtete Martin Gottsche, der Leiter des Forstreviers Eschenbach, Neben dem Fressen auf den Feldern wird auch bereits gebalzt. Die Population in der Region sei tendenziell steigend, so Gottsche. Beeindruckend ist auch der Ruf der Kraniche, der wie eine Trompete klingt.
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