24.06.2013 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Pfadfinder verköstigen Gäste der Sonnwendfeier mit hawaiianischem Erdferkel Holzstuhl darf nicht fehlen

von Autor MBIProfil

Mit einer lukullischen Spezialität aus dem Pazifik überraschten die Pfadfinder ihre Gäste bei der Sonnwendfeier. Pfarrer Bernhard Müller sprach die Gebete und spendete den Segen.

Der Pfadfinderstamm veranstaltet das Johannisfeuer bereits seit den 1960er Jahren. Stammesführer Andreas Schmidt begrüßte dazu auf dem Birka zahlreiche Gäste. Nach den schweren Gewittern des Vortages durften die Grafenwöhrer bei bestem Sommerwetter den längsten Tag des Jahres zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers feiern.

Mit ihrem Stammeslied eröffneten die "Waldläufer" den Abend. Pfarrer Bernhard Müller gedachte dem Wirken und Tun des heiligen Johannes. Nach dem Entzünden des Feuers sprach der Geistliche den Segen. Schmidt erinnerte an die Anfänge dieser Veranstaltung. Damals wurde sich auf dem Marktplatz versammelt und anschließend unter musikalischer Unterstützung des Spielmannszuges mit der Feuerwehr zum Birka hochgezogen. Inzwischen haben die Pfadfinder die Organisation und der Stadtjugendring die Schirmherrschaft übernommen. Schmidt erklärte auch die Entstehung der "Holzstuhl-Tradition" beim hiesigen Johannisfeuer (siehe Kasten). Anschließend lud der Stammesführer erstmals zu einer besonderen lukullischen Spezialität, einem hawaiianischen Erdferkel, ein.

Bei Weltreise entdeckt

Auf seiner Weltreise 2009 durch Asien, Australien, Neuseeland, Amerika und Europa führte ihn sein Weg auch nach Samoa. Auf der Pazifikinsel luden ihn die Einheimischen zum Stammesfest mit einem Erdferkel als Hauptgericht ein. Dieses wird in einer Erdgrube auf heißen Steinen gegart. Fasziniert von dieser Zubereitungsart, war für die Pfadfinder schnell klar, dass man dieses auch einmal beim Johannisfeuer neben Bratwürsten vom Grill und Käse mit Brezen versuchen sollte.

Andreas Schmidt dankte der Feuerwehr, die das Feuer stets im Griff hatte, sowie dem Organisationsteam um Wolfgang Bösl, Patrick Montour und Matthias Roith.

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