Polizei schnappt 62-Jährigen Deutschen - Betrunkener US-Soldat schleudert mit Maserati gegen ...
Knapp 3,2 Promille am Steuer - am helllichten Tag

Lokales
Grafenwöhr
13.08.2014
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Manche können es einfach nicht lassen. Regelmäßig hat es die Polizei mit Alkoholsündern zu tun. Obwohl die Beamten der Eschenbacher Inspektion schon viel gesehen haben, reiben sie sich beim Blick auf den Alkomaten manchmal doch die Augen: So auch jüngst, als sie einen 62-Jährigen Autofahrer am helllichten Nachmittag mit fast 3,2 Promille erwischten.

Am Wochenende wurden insgesamt drei Verkehrsteilnehmer wegen Trunkenheitsfahrten angezeigt, berichtet Polizeihauptkommissar Werner Stopfer, der Pressesprecher der PI Eschenbach. "Mit einem Wert von knapp 3,2 Promille belegte der 62-Jährige einen traurigen Spitzenplatz", heißt es in seiner Zusammenfassung.

Der Mann fiel einer Streife bereits am Freitag, 8. August, gegen 14 Uhr am Stadtberg in Eschenbach auf, als er aus einem Lieferwagen stieg und erkennbar schwankend zu einem Geschäft ging. Nach der Rückkehr wurde er angesprochen und zu einem Alkotest gebeten. Nach dem deutlichen Wert ordnete ein Richter die Blutentnahme an, die im Krankenhaus Kemnath durchgeführt wurde.

Mit Hubschrauber ins Klinikum

Auf der Rückfahrt nach Eschenbach bekam der Mann aus dem Raum Sulzbach-Rosenberg plötzlich starkes Nasenbluten. Er wurde direkt dem BRK übergeben. Nach einer Akutversorgung wurde der 62-Jährige mit dem Rettungshubschrauber Christoph 80 ins Klinikum Weiden geflogen. Seinen Führerschein musste der Kraftfahrer gleich abgeben.

Amerikaner mit "Fahne"

In Grafenwöhr geriet ein Amerikaner am Samstag gegen 2.45 Uhr in eine Verkehrskontrolle. Der 28-Jährige war mit seinem Opel in der Neuen Amberger Straße unterwegs, als ihn eine Streife stoppte. Wegen des auffälligen Alkoholgeruchs folgte ein Alkotest, der mit einem Wert von etwa einem Promille ebenfalls weit überhöht war, um sich ans Steuer eines Autos zu setzen. Der Soldat und sein Führerschein wurden der US-Militär-Polizei übergeben.

US-Soldat setzt Maseratigegen die Bordsteinkante

Ein böses Ende nahm die Trunkenheitsfahrt für den Fahrer eines Sportwagens der Marke Maserati. In der Nacht zum Montag steuerte der 29-Jährige kurz nach Mitternacht mit dem Sportcoupe in Grafenwöhr stadtauswärts. Im Ortsteil Geißmannskeller verlor er die Kontrolle über sein schnelles Gefährt, geriet auf die Gegenfahrbahn, prallte mit dem linken Vorderrad gegen einen Bordstein und schleuderte anschließend noch gegen einen Peitschenmasten.

Der Fahrer, ein US-Soldat, erlitt leichte Hautabschürfungen. An dem Boliden und an der Straßenlaterne entstand jeweils Totalschaden im Gesamtwert von etwa 17 000 Euro. Ein routinemäßiger Alkotest erbrachte einen Wert von knapp 0,8 Promille. Eine Blutentnahme im Krankenhaus Kemnath folgte. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Fahrer und Führerschein wurden an die MP Vilseck übergeben.
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