14.02.2014 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Spielmannszug personell gut aufgestellt und mit vollem Terminkalender Noch keine Personalsorgen

von Autor XRIProfil

Ein ereignisreiches Jahr liegt auch hinter dem Spielmannszug der Feuerwehr. Spielmannszugführerin Maria Luise Enderlein-Schmidt blickte bei der Jahreshauptversammlung (wir berichteten) auf zahlreiche Feste zurück. Außerdem spielten die Musiker bei sechs Geburtstagen und Jubiläen. Hierbei gratulierten sie unter anderem Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer zu seinem 60. Geburtstag. Alexander Richter, dem Vorsitzenden der Feuerwehr, überbrachten die Musiker zur Taufe seiner Tochter ebenfalls Glückwünsche.

Höhepunkte im vergangenen Jahr waren der Tagesausflug in den Zoo nach Leipzig und der Sternmarsch zum 50-jährigen Bestehen des Spielmannszuges aus Pressath. Hier war jedoch ein langsames "Sterben" der Vereine festzustellen. "Es ist traurig, aber im heutigen Zeitalter des Internets und der Fülle an Freizeitangeboten brauchen viele keinen Verein mehr. Deswegen leiden etliche Organisationen an Nachwuchsmangel", stellte Enderlein-Schmidt fest.

Kirwa-Abend

Dank Petra Melchner hat der Musikzug zurzeit jedoch kein Nachwuchsproblem. Die Musiker schlugen sie aus diesem Grund für den Bürgerpreis der Sparkasse vor und Melchner erhielt prompt die Auszeichnung für besondere Leistungen im Spielmannszug.
Ein gelungener und lustiger Kirwa-Abend im Feuerwehrhaus rundete das Jahresgeschehen ab. "Diesen Anlass nutzten wir, langjährige Mitglieder mit Ehrungen auszuzeichnen", sagte die Betreuerin.

Der Musikzug zählt derzeit 46 aktive und fünf passive Mitglieder. Diese gliedern sich in 16 Flötenspieler, zwei Lyraspielerinnen, zehn Musiker am Schlagwerk, fünf Fanfarenspieler, eine Ausbilderin sowie eine Tambourmajorin. Elf junge Musiker befinden sich momentan in der Ausbildung. In einer Vorschau ging Enderlein-Schmidt auf die geplante Teilnahme am 700-jährigen Jubiläum der Bürgerwache aus Rottenburg am Neckar am 19. und 20. Juli ein. Eine Woche später am 26. Juli organisieren die Musiker eine historische Serenade. Bei mittelalterlichem Ambiente sollen in einem etwa 45-minütigen Programm historische Märsche vorgestellt werden.

Ein großes Dankeschön sprach sie abschließend allen Musikern aus, die ihre Freizeit dem Spielmannszug widmen. Besonders erwähnte sie Petra Melchner, die "Mama des Spielmannszuges" sowie Tambourmajorin Dr. Christina Eibl, die Stadt und die Feuerwehr.

Noch plagen den Spielmannszug keine Nachwuchssorgen. Dennoch können Kinder und Jugendliche hier kostenlos ein Instrument erlernen. Bei Interesse gibt es mittwochs bei der Probe oder im Spielwarengeschäft Gradl bei Petra Melchner Informationen.

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