19.03.2013 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

SV Grafenwöhr trotz Sieg nur auf Platz neun: Handballer müssen zittern

Die Handballer des SV Grafenwöhr haben das letzte Saisonspiel zwar gewonnen, aber in der Abschlusstabelle der Bezirksliga mussten sie dennoch den wichtigen achten Rang an die HSG Naabtal abtreten.

Konstantin Müller (am Ball) war mit fünf Treffern bester Grafenwöhrer Schütze beim 26:24-Sieg über den ATSV Kelheim. Bild: Schwarzmeier
von Autor THFProfil

Vor dem Heimspiel am Sonntagnachmittag war die Ausgangssituation klar. Gegen den ATSV Kelheim musste ein möglichst hoher Sieg her, um nicht auf Platz neun abzurutschen. Der direkte Konkurrent im Abstiegskampf, die HSG Naabtal, hatte in seinem letzten Heimspiel nämlich Schlusslicht HG Hemau/Beratzhausen und kam zu einem 29:12-Erfolg.

Somit hätte Grafenwöhr die Partie gegen den Tabellensechsten aus Kelheim mit neun Toren Differenz gewinnen müssen. Es gelang der Sportvereinigung zwar, die Niederbayern zu bezwingen, jedoch nur mit 26:24.

Jetzt heißt es abzuwarten, wie viele Mannschaften direkt ab- beziehungsweise aufsteigen und wer in die Relegation muss. Genaue Informationen darüber wird man erst in den kommenden Wochen erhalten, da andere Ligen teilweise noch im Spielbetrieb sind.

Der Sieg am Sonntag ist in jedem Falle erfreulich. Er lieferte den Beweis, dass man in dieser Liga mit komplettem Kader auf jeden Fall mithalten kann. Das Team um Trainer Maik Wendt hielt die Kelheimer von Beginn an in Schach und gab die Führung nie aus der Hand. Somit war der Sieg trotzdem ein versöhnlicher Abschluss für alle Fans und Verantwortlichen. Man hätte die nötigen Punkte und Tore, die am Ende zu Platz acht fehlten, durchaus in den vorherigen Spielen sammeln können.

Torschützen für Grafenwöhr: Müller 5, Wendt 4, Wawro 4, Stauber 3, Hofmann 3, Halbauer 2, Gärtner 2, Schönberger 1, King 1, Böhm 1.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.