US-Soldaten der Kampfmittel-Beseitigungskompanie gesund von Afghanistaneinsatz zurück
Herzlicher Empfang für Heimkehrer

Lokales
Grafenwöhr
25.04.2013
6
0

Die Freude war riesig und der Empfang grandios: Vollzählig, unverletzt und gesund kehrten 44 US-Soldaten der 702. Kampfmittel-Beseitigungskompanie aus Afghanistan zurück. Das 18. Kampfunterstützungsbataillon und die Familien der Soldaten empfingen "ihre Helden".

Im großen Sportzentrum warteten die Ehefrauen mit ihren Kindern, Freunde und Partner auf die Soldaten und Soldatinnen. Nach sechs Monaten war es der erste Kontakt zu den Kampfmittelbeseitigern der 702. EOD-Company (Explosiv Ordonance Disposal), die mit Hauptteilen in Grafenwöhr im Camp Normandie stationiert ist.

Gefährlicher Auftrag

Sechs Monate verrichteten die Sprengstoff-Spezialisten ihren gefährlichen Einsatz in den afghanischen Provinzen Logar und Wardak. Wie der Chef der Einheit, Captain Eric Wood, kurz berichtete, waren seine Leute mit der Beseitigung von sogenannten IEDs, improvisierten Spreng- und Brandvorrichtungen oder Sprengfallen sowie mit der Ausbildung afghanischer Soldaten beauftragt. Gottlob verlief der sechsmonatige Einsatz ruhig und ohne Zwischenfälle, seine Einheit kehrte vollzählig und unverletzt zurück.

Die Hymne, ein Gebet des Militärgeistlichen und kurze, herzliche Willkommenssätze von Oberstleutnant Michelle Letcher, die Kommandeurin des 18. CSSB (Kampfunterstützungsbataillons), zu dem die 702. EOD truppendienstlich gehört, und dann war endlich Zeit für herzliche Umarmungen und Tränen der Freude. Besonders die Kinder freuten sich auf ihre Daddys, denen sie nach sechs Monaten sicher viel zu erzählen hatten. Einige der Soldaten sahen gar zu ersten Mal die neugeborenen Babys. Mit Transparenten und Bannern drückten die Familien ihre Freude aus. Gleich nach dem kurzen Eingliederungablauf geht es für die Soldaten ab in den "Kuschel-Urlaub" mit ihren Liebsten.
Gekommen waren zum Appell auch der Kommandeur des JMTC (Gemeinsames Multinationales Ausbildungskommando), Oberst Bryan L. Rudacille, und sein Command Sergeant Major Jeffrey R. Huggins, Feuerwerker des Deutschen Militärischen Vertreters (DMV) mit ihrem Leiter, Oberstleutnant Hans Joachim Gehrlein, sowie die Reservisten aus Freihung mit Stabsfeldwebel Gerhard Linthaler an der Spitze.

Der DMV und die Freihunger Reservisten unterhalten beide eine Patenschaft mit der 702. US-Kampfmittelbeseitigungskompanie.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.