VdK zeichnet treue Mitglieder aus
Bei den Renten wachsen die Sorgen

Bei der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Grafenwöhr standen Ehrungen auf dem Programm. Vorsitzender Thomas Graml (Zweiter von rechts) gratulierte den treuen Mitgliedern. Mit auf dem Bild Kreisvorsitzender Josef Rewitzer (rechts), zweiter Bürgermeister Udo Greim (Mitte) und Kassier Wolfgang Nastoll (links). Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
03.05.2013
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Sehr lange Arbeitszeiten und geringe Bezüge bei immer höheren Anforderungen führen zum Burn Out und zur Erwerbsunfähigkeit. "Die Angst ist berechtigt und die Folgekosten werden immer höher", beklagte VdK-Vorsitzender Thomas Graml bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes in der "Bäckeria".

"Uns geht es noch einigermaßen gut, aber für die nächste Generation schaut es schlecht aus, weil es immer mehr Rentenempfänger gibt und gleichzeitig die Zahl der Beschäftigten sinkt, die in die Rentenversicherung einzahlen. Der VdK hilft bei sozialen Problemen, denn der Einzelne ist im Kampf gegen die Bürokratie verloren", bekräftigte Graml.

Aber bei der Jahreshauptversammlung gab es auch einen positiven Tagesordnungspunkt: Ehrungen. Diese nahmen Thomas Graml und Charlotte Goller vor. Urkunden und Geschenke erhielten Josef Plankl, Waltraud Schwer, Regina Sieber-Balleis und Erika Zeitler für ihre zehnjährige Mitgliedschaft im VdK. Horst Bernatzky, Margareta Meiler und Stefan Wagner wurden für 25-jährige Treue ausgezeichnet.
Folgende Frauen und Männer können ebenfalls auf langjährige Mitgliedschaft zurückblicken, waren jedoch nicht anwesend: Hedwig Loth, die mittlerweile im Seniorenheim Eschenbach wohnt (40 Jahre), Andrea Raß (30 Jahre), Hans Ignatz (25 Jahre) sowie jeweils zehn Jahre: Hubert Aumüller, Christina Klug, Magdalena Späth, Isabella Speckner, Richard Speckner, Christine Stopfer und Heidi Widmann.

"Es ist wichtig, dass es den VdK gibt. Er kümmert sich um die Belange des kleinen Mannes. Kleine bleiben auf der Strecke, wenn sie keinen starken Anwalt haben. Die soziale Versorgung wird immer schwerer und wer betroffen ist, weiß, wie wertvoll der VdK ist", betonte zweiter Bürgermeister Udo Greim. Nach seinen Worten müsste VdK eigentlich "Vertrauen durch Kompetenz" heißen.

Abschließend lobte Graml die Stadt Grafenwöhr, denn sie habe Vorbildfunktion in Bezug auf ältere Menschen. Als Beispiel nannte Graml den Bürgerverein. Die VdK-Mitglieder fragte der Vorsitzende, was sie sich vom Ortsverband Grafenwöhr wünschen. Genannt wurden die Besichtigung der Landesgartenschau in Tirschenreuth, ein Grillabend und ein Theaterbesuch in Leuchtenberg oder auf der Luisenburg. Die Mitglieder sollen dazu noch angeschrieben werden.
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