27.08.2014 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Vereine trauern um Gottfried Ott - Jahrzehnte in Führungspositionen Herber Verlust für Grafenwöhr

von Renate GradlProfil

Ein Schock und ein herber Verlust nicht nur für die Familie, sondern auch für mehrere Grafenwöhrer Vereine. Sie alle trauern um Gottfried Ott.

Eine Radtour am vergangenen Mittwoch hatte ein böses Ende genommen. Ott erlitt bei einem Verkehrsunfall lebensgefährliche Verletzungen. Am Freitag starb der 82-jährige (wir berichteten).

Das Licht der Welt hatte Gottfried Ott am 7. April 1932 in Grafenwöhr erblickt. Der Jubilar war 35 Jahre bei der OBAG als Bezirksmonteur beschäftigt. In jungen Jahren war er beim Männergesangverein auch 17 Jahre aktiver Sänger, außerdem Spartenleiter bei den Eisstockschützen. Von 1972 bis 1978 setzte sich Ott für die Belange der Bürger als Stadtrat ein.

Besonders der Grafenwöhrer Spielmannszug hat dem Verstorbenen viel zu verdanken. Gottfried Ott war es, den ihn 1960 wiedergegründet hat. Elf Jahre lang war er zudem Tambourmajor. Auch die Feuerwehr Grafenwöhr verliert eines ihrer treuesten Mitglieder; 60 Jahre gehörte Ott der Wehr an.

Um Gottfried Ott trauern seine Ehefrau Hedwig sowie die Söhne Bernhard, Friedl und Herbert mit ihren Familien. Der Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung findet am Donnerstag um 15 Uhr in der Friedenskirche statt.

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