12.06.2017 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

CSU-Ortstermin in Baugebiet: Schaffe, schaffe, Häusle baue

Ab Juli kann im Gebiet Josef-Bertelshofer-Straße laut einer CSU-Pressemitteilung gebaut werden. Bei einem Ortstermin beschäftigte sich die CSU-Stadtratsfraktion mit den Bauparzellen an der ehemaligen Micky Bar, wo Wohnraum für junge Familien entsteht. Rund 100 000 Euro betrugen demnach die Kosten für Straßenbau, Kanal und Wasserleitung zur Erschließung der sechs Bauparzellen. Noch in dieser Woche sollen die Deckenbauarbeiten abgeschlossen werden. Für Bürgermeister Edgar Knobloch informierten Fraktionssprecher Gerald Morgenstern mit zweiter Bürgermeisterin Anita Stauber und den Stadträten Anita Hessler und Peter Lippiotta über die Maßnahme und die Bautätigkeit in Grafenwöhr. Die Vermessung der Parzellen stehe bevor, zwei der städtischen Grundstücke seien bereits verkauft, die weiteren reserviert.

Die Erschließungsarbeiten am Baugebiet Josef-Bertelshofer-Straße sind bald abgeschlossen. Bei einem Ortstermin informierte die CSU mit Fraktionssprecher Gerald Morgenstern (Mitte), zweiter Bürgermeisterin Anita Stauber (rechts) und den Stadträten über Baumöglichkeiten. Bild: exb
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Die Stadträte informierten, dass im Zusammenschluss der angrenzenden Andreas-Hofmann-Straße mit der Max-Reger-Straße eine weitere Beplanung mit der Ausweisung neuer Parzellen vorgesehen sei. Für Bauwillige würden von der Stadt in einer Mappe über 30 Grundstücke angeboten, die im Privatbesitz sind. Die Bauparzellen seien über das gesamte Stadtgebiet sowie auf Gmünd und Hütten verteilt, einige könnten auch über ein Erbbaurecht von der Pfarrpfründestiftung erworben werden. Allgemein sei die Zahl der Baulücken in Grafenwöhr noch erheblich größer. In einer der nächsten Sitzungen des Stadtrates solle das Ergebnis des Vitalitäts-Checks vorgestellt werden, der unter anderem auf Baulücken und Leerstände eingeht.

Einen Anreiz für das Bauen und Schaffen von Wohnraum für junge Familien verspreche sich die CSU vom jüngst vorgeschlagenen Förderprogramm (wir berichteten). Die Gestaltung des Programms werde noch in dieser Woche intern im Finanzausschuss beraten.

 

 

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