10.09.2017 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

"Feuertonnentermin" mit MdB Albert Rupprecht "Absolut zukunftsfähig"

"Grafenwöhr braucht Netzwerke und eine starke Vertretung bei den Ministerien. Dafür steht Albert Rupprecht", lobte Bürgermeister Edgar Knobloch den CSU-Direktkandidaten. Infos, heiße Gespräche und feuriges Gulasch gab es beim "Feuertonnentermin".

Albert Rupprecht und Bürgermeister Edgar Knobloch standen beim "Feuertonnentermin" der Grafenwöhrer CSU Rede und Antwort. Bild: mor
von Autor MORProfil

Die "Gespräche an der Feuertonne" im Kommunalwahlkampf haben sich bewährt - das erfuhr die CSU bei ihrer Einladung in den Stadtpark. Nach einer kurzen Bilanz zur Halbzeit stellte Bürgermeister Edgar Knobloch die Arbeit von Rupprecht heraus. Seine berufliche Karriere habe er 1997 im Gründerzentrum Grafenwöhr begonnen, durch die Tätigkeit als Abgeordneter kenne er die Stadt wie kein anderer. Damaligen Befürchtungen, dass die US-Armee Stellen reduziert oder abzieht, konnte entgegengewirkt werden. Rupprechts erfolgreiches Eintreten für die Zivilbeschäftigten der US-Armee und der Bundeswehr sei erst jüngst durch die Betriebsvertretung bestätigt worden. Ideen wie die Stationierung einer europäischen Brigade in Grafenwöhr oder weiterer US-Kräfte wurden an die Verteidigungsministerin herangetragen. Die Netzwerke des Abgeordneten hätten auch dazu beigetragen, dass ein dritter Hausärztesitz nach Grafenwöhr kam.

Rupprecht stellte die Förderprogramme heraus, durch die die Arbeitslosigkeit in der Region nahezu halbiert worden sei. Der Aufbau der Bundeswehr in Weiden habe auch zur Sicherung des Standorts Grafenwöhr beigetragen. "Wir sind absolut zukunftsfähig und müssen junge Leute in der Region halten", sagte er. Die berufliche Bildung und Stärkung des Technologiestandorts seien zentrale Themen. Bei allen Krisen gelte Deutschland als Stabilitätsfaktor in der Welt, dies sei der beständigen Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkl zu verdanken. Die Eindämmung des Flüchtlingsstroms müsse durch Ursachenbekämpfung in den Heimatländern beginnen.

Befürchtungen einer Rente mit 70 und Wartezeiten bei den Fachärzten sprach Laila Sperber an. Rupprecht stellte hier die durch die CSU errungene Mütterrente und Anerkennung der Erziehungszeiten an, man werde sich weiter einsetzen, um die Zeiten vor 1992 anzuerkennen. Bei den Fachärzten gelinge es nicht immer, einen frühzeitigen Termin beim Wunscharzt zu erhalten, die Kassenärztliche Vereinigung hinke nach. Mittel aus dem Bundeshaushalt würden auch für die Weiterentwicklung bei der Klinik AG bereitgestellt. Ruhestandspfarrer Karl Wohlgut sorgte sich um den Erhalt der Werte und die Einstellung zu Kindern. Auch hier spiele die Anerkennung der Erziehungszeiten, die Versorgung mit Kitas und die fundierte Ausbildung und Bezahlung des Erziehungspersonals eine Rolle. "Familie und Kinder haben höchsten Stellenwert in christlich-sozialer Politik", bestätigte Rupprecht. Er ging auf die Fragen Josef Bräutigams aus Pichlberg ein, der sich um die Dieseltechnologie und die Nitratbelastung der Böden sorgte. Hier diktiere nicht die Wirtschaft, die Güllemittelverordnung sei zum Schutz der Umwelt erlassen.

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