20.02.2018 - 20:00 Uhr
Grafenwöhr

Junge Union Grafenwöhr gut gerüstet Der Stachel im Fleisch der CSU

Einen Blick zurück auf ein ereignisreiches Jahr der Jungen Union Grafenwöhr (JU) wirft stellvertretender Vorsitzender Lukas Braun. Das komplett neue Vorstandsteam tritt in große Fußstapfen, kann sich aber bewähren.

Christoph Amtmann (vorne, rechts) ist seit der Jahreshauptversammlung der JU neues Ehrenmitglied. Bild: sne
von Stefan NeidlProfil

Vorsitzender Patrick Montour musste krankheitsbedingt absagen und so übernahm sein Stellvertreter Lukas Braun die Leitung der Jahreshauptversammlung der JU. Zahlreiche Mitglieder, aber auch Vertreter der Frauen-Union und der CSU hatten sich eingefunden.

Zu den vielen Aktionen zählte Braun das Politpicknick, zu dem sogar Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht trotz Wahlkampfes erschienen war und sich die Gedanken der jungen Bevölkerung geduldig angehört hatte. Das Highlight des Jahres war das Waldbadfestival, das die neue JU-Spitze erstmals allein auf die Füße stellen musste. Braun betonte, dass Planung sowie Auf- und Abbau besser nicht hätten laufen können und das Team selbst vom Erfolg überrascht war.

Die Christbaumaktion zum Ende der Weihnachtszeit sei ebenfalls eine gern geschehene Dienstleistung und funktioniere seit Jahren reibungslos. Leider musste die Straßenmalaktion zum Schulbeginn laut Braun witterungsbedingt ausfallen, und trotz vieler Nachfragen fand sich kein Ausweichtermin. Dennoch soll die Veranstaltung ein fester Bestandteil des JU-Programms bleiben. Der stellvertretende Vorsitzende hofft hier auf eine weitere begeisterte Teilnahme der Kinder und Eltern.

Ein besonderer Moment bei der Jahreshauptversammlung war die Ernennung von Christoph Amtmann zum Ehrenmitglied der Jungen Union Grafenwöhr. Amtmann übte von 2007 bis 2013 das Amt des Ortsvorsitzenden aus und stellte viele Weichen, die noch heute zu spüren sind.

Er sei zwar altersbedingt nun ausgeschieden, bleibt durch die Ehrenmitgliedschaft der JU aber erhalten. Amtmann war stolz auf diese Wertschätzung und wünschte seinen Nachfolgern viel Kraft und Zuversicht. Viele Ältere würden ausscheiden und so merke auch die Nachwuchspartei einen Mitgliederschwund, meinte er. Er war aber überzeugt, dass sich das wieder ausgleichen werde.

Bürgermeister Edgar Knobloch beglückwünschte Amtmann und betonte die Bedeutung der JU für das Stadtgeschehen und die CSU. Er gab einen Einblick in die Kommunalpolitik, rechnet mit einer baldigen Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung und hofft, dass in Grafenwöhr Baulücken geschlossen und neue Baugebiete ausgewiesen werden können. CSU-Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern gratulierte Amtmann und der JU zu dieser Entscheidung. Die Parteijugendorganisation solle als Stachel im Fleisch der CSU fungieren.

Er hofft nach wie vor, dass zum Josefi-Frühschoppen am 18. März in der Stadthalle der designierte Ministerpräsident Markus Söder als Redner auftreten wird, weiß aber auch, dass dies anlässlich der möglichen Regierungsbildung mit dem Umzug des aktuellen Amtsinhaber Horst Seehofer nach Berlin nicht sicher ist.

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