Mehrgenerationenhaus auch 2017 gesichert
Raum für Jung und Alt

Politik
Grafenwöhr
19.12.2016
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Jung hilft Alt und umgekehrt: Dieses Zusammenspiel der Generationen wird im Mehrgenerationenhaus gefördert. Dieser "offene Treff" steht den Grafenwöhrern weiter zur Verfügung. Nach einem Bewerbungsmarathon gehört die Stadt Grafenwöhr zu den 450 auf Bundesebene ausgewählten Antragstellern, gab Bürgermeister Edgar Knobloch in der Stadtratssitzung bekannt.

In einem "Interessenbekundungsverfahren" hatten sich deutlich mehr Gemeinden und Träger gemeldet, wusste der Bürgermeister. Nun sei es amtlich. Die Stadt erhält 2017 30 000 Euro Bundesmittel, der städtische Zuschuss beträgt 10 000 Euro. Die Stadt hofft, dass sich wie bisher der Freistaat am städtischen Anteil mit 5000 Euro beteiligt. Der Stadtanteil ist für den Unterhalt und den Betrieb der Räume kalkuliert.

Inhaltlich bleibe die Aufgabe gleich: Das Miteinander der Generationen aktivieren. Deshalb seien Hutzanachmittage, Familienfrühstücke, Jugendtreffs, Ferienangebote und Vorträge sowie generationsübergreifende Angebote wie das Gartenprojekt gewährleistet. Darüber hinaus kündigte der Bürgermeister neue Angebote für Familien und das Zusammenspiel von Alt und Jung mit Blick auf den demografischen Wandel an. Außerdem solle das Haus künftig einen Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund leisten.

Knobloch verwies ferner auf die Planungen der Stadt zur Sozialraumentwicklung. Das Mehrgenerationenhaus sei Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes. Der Beschluss des Gremiums zur Fortsetzung der Förderung des Projekts erfolgte einstimmig.

StadtratssplitterDie Druckerei Hutzler plant eine Erweiterung ihres Betriebes im Gewerbegebiet am Gründerzentrum. Dem Gremium lag ein Bauantrag zum Anbau einer Lagerhalle vor. Die Zustimmung der Stadt erfolgte im Rahmen des Freistellungsverfahrens.

Selten festzustellen und doch wahr - ein Stadtrat lobt die Verwaltung . Josef Neubauer dankte für die rasche Sanierung eines Brückengeländers in Gmünd noch vor Weihnachten.

Gleichzeitig erinnerte der Gmünder an kleine weiße Flecken in der Stadt zur Versorgung mit dem schnellen Internet . Als Beispiel nannte er das Gebiet Rappelhut. Auch der Bürgermeister bedauerte die leistungsschwache Verbindung. Eine Chance sah Edgar Knobloch im Bundesprogramm. "Da müssen wir ins Verfahren, um wenigstens eine Leistung von 30 Mbit sicherzustellen." Der Bürgermeister zeigte sich zuversichtlich, so die schwach versorgten Punkte zu erschließen.

Klaus Schmitsdorf forderte eine bessere Beleuchtung an der Bushaltestelle vor dem "Tor 3". Der Bürgermeister will bei einem Ortstermin der Beschwerde nachgehen. (do)
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