Ortstermin der CSU:
Barrierefreies Wohnen im Blick

Bürgermeister Edgar Knobloch (Zweiter von rechts) erläutert den CSU-Stadträten und Mitgliedern des Ortsverbands die im Stadtbesitz befindlichen Flächen. Dazu gehört auch der alte Bauhof. Bild: mor
Politik
Grafenwöhr
28.02.2018
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Die CSU Grafenwöhr setzt auf Innenverdichtung vor Außenbebauung. Mit einem intelligenten Flächenmanagement mit Fokus auf Baulücken in der Innenstadt und der Schaffung barrierefreien Wohnraums, beispielsweise auf der Fläche des ehemaligen städtischen Bauhofs, beschäftigten sich Bürgermeister Edgar Knobloch und die CSU. Das macht der Ortsverband in einer Pressemeldung deutlich.

Die Nachfrage nach Bauland ist groß. 48 bebaubare Grundstücke gibt es derzeit im Stadtgebiet, allerdings alle in Privatbesitz, erläuterte Knobloch. Bei der Ausweisung neuer Baugebieten hätte die Stadt nur wenige eigene Grundstücke, außerdem müssten durch neue Erschließungsstraßen weitere Flächen versiegelt werden. Beim Ortstermin mit den CSU-Stadträten und Mitgliedern des Ortsverbands wurden Baulücken, Leerstände und im Stadtbesitz befindliche Grundstücke begutachtet. Ein großes Areal ist der alte Bauhof an der Thumbachstraße. Knobloch und die CSU-Räte könnten sich auf der zentral liegenden Fläche eine Wohnanlage für barrierefreies Wohnen vorstellen. Auch die Flächen in der Thumbach-Aue würden sich gegebenenfalls für Einzelbebauung oder Schrebergärten anbieten.

Eine Wohnanlage könnten private oder kommunale Bauträger umsetzten. Der Bürgermeister erinnerte an das Modell aus verschiedenen Handlungskonzepten, in denen ein Verkauf privater Bauflächen oder Häuser zum Erwerb barrierefreier Eigentumswohnungen vorgeschlagen wird. Dies käme besonders älteren Bürgern entgegen, für die der Unterhalt ihrer Häuser immer beschwerlicher wird. Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern pochte auf die Aufnahme der Stadelreihen in ein Sanierungsgebiet, um diesen ein ansehnliches Aussehen zu geben. Die Kreisbaubehörde soll die Möglichkeit einer Bebauung das Bauhofgeländes prüfen, Kosten für Bebauungspläne können bereits in den kommenden Haushalt mit aufgenommen werden. Auch sollen weitere Flächen im Stadtgebiet begutachtet und in einem Flächenmanagement zusammengefasst werden. Die CSU-Stadträte wiesen auch auf das von ihnen vorgeschlagene und nun bewilligte Förderprogramm "Lebens(t)raum" hin. Hier werden Familien mit Kindern beim Bau, Kauf oder der Sanierung von Wohnraum gefördert.
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