22.08.2017 - 15:14 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Verbindung Grafenwöhr - Eschenbach Ab Montag über Pressath

Mit den Spurrillen auf der Staatsstraße zwischen Grafenwöhr und Eschenbach soll es Mitte September vorbei sein. Ab Montag verläuft der Weg zwischen den beiden Städten aber erst mal über Pressath.

von Wolfgang Würth Kontakt Profil

Grafenwöhr/Eschenbach. (wüw) Es geht los: Ab Montag wird die Staatsstraße 2168 zwischen Grafenwöhr und dem Eschenbacher Ortsteil Netzaberg voll gesperrt (wir berichteten). "Vermutlich müssen wir die Vollsperrung bis 16. September aufrechterhalten", informiert Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt. In der Zeit wird der aktuell von tiefen Spurrillen zerfurchte Belag erneuert und außerdem die Querneigung der Straße verbessert. Auch danach kann es während der Restarbeiten bis 22. September zu weiteren Behinderungen kommen.

Über Bundesstraßen

Die Umleitung während der drei Wochen läuft von Grafenwöhr über die B 299 bis Pressath und von dort über die B 470 nach Eschenbach. Von Eschenbach aus führt die Umleitungsstrecke genau entgegengesetzt. "Wegen des Truppenübungsplatzes gibt es dafür keine andere Möglichkeit." Da die Umleitung komplett über Bundesstraßen führt, ist Kederer zuversichtlich, dass die Umfahrung ohne größere Behinderungen ablaufen kann.

Die Stadt Grafenwöhr verspricht, dass die Zu- und Abfahrt nach Gößenreuth geregelt sein wird. Nach Grafenwöhr können die Gößenreuther über den kleineren Parallelweg an der Staatsstraße gelangen.

Der ehemalige Bahndamm ab der Bärnwinkler Straße dient als Verbindungsstraße nach Gößenreuth. "Beide Verbindungsstraßen werden in dem Zeitraum zu Einbahnstraßen", heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Auf Eschenbacher Seite sind vor allem die Orte Thomasreuth, Trag und Runkenreuth betroffen. Relativ unproblematisch ist die Situation für die Bewohner von Thomasreuth.

Ausgebaute Feldwege

Sie können über die alte Straße problemlos nach Netzaberg und weiter nach Eschenbach gelangen. Die Bewohner von Trag und Runkenreuth nutzen "gut ausgebaute Feldwege" um nach Eschenbach zu fahren. "Für den Durchgangsverkehr sind diese Wege aber gesperrt", betont amtierender Bürgermeister Klaus Lehl.

Gerhard Kederer vom Bauamt ergänzt, dass an einen Ersatz für die Schulbusse gedacht ist. Für den Transport der Kinder aus Gößenreuth sei ebenso gesorgt, wie für die aus Thomasreuth und Runkenreuth.

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