Zur Dorferneuerung erklärt Hannes Oberndorf seine Pläne
Hütten soll schöner werden

Der Bereich der St. Laurentius Kirche ist Teil der Modernisierungsmaßnahme
Politik
Grafenwöhr
28.03.2018
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Die Grünfläche des Dorfplatzes wird erweitert.

Alles neu macht die Dorferneuerung. Oder zumindest teilweise: Hannes Oberndorfer präsentiert den Grafenwöhrer Stadträten vier Maßnahmen, mit denen Hütten auf Vordermann gebracht werden sollen.

Neben dem Beschluss des Haushaltsplans (wir berichteten) hatte sich der Stadtrat auch mit der Dorferneuerung in Hütten zu beschäftigen. Zu Gast war dafür Hannes Oberndorfer, der die Planungsarbeiten übernommen hat. Vier Maßnahmen seien vorgesehen: Der Dorfplatz wird umgestaltet und der Wiesenbereich mit Bankgruppen erweitert. Ein Gehweg in Pflasterbauweise soll hindurchführen. Dies könne ein schöner Platz für einen Christbaum werden. Um dafür Platz zu schaffen, werden die Einmündungen verengt. Die Gehwege werden komplett erneuert. Das dortige Bushäuschen wird entfernt, die neue Haltestelle ist an der Straße. Die neue Busroute soll von der B 299 über die Hauptstraße zum Industriegebiet führen. Das Nadelöhr der Steinfelser Straße wird so gemieden.

Schotterweg vorgesehen

Der Eingangsbereich der Sankt-Laurentius-Kirche hätte zuerst über Stufen erreichbar sein sollen, wovon das Gremium nun absieht. Stattdessen sollen Pflasterflächen und ein Schotterweg die Kirche zugänglich machen. Der angrenzende Gehweg zum Feuerwehrgerätehaus wird saniert und führt um die alte Eiche herum. Am Containerplatz wird ein Wendekreis für landwirtschaftliche Maschinen errichtet. Das Trafohäuschen müsse erst noch geplant werden, da das Gerätehaus der Feuerwehr anders wurde, als vorgesehen war, weswegen alte Pläne hinfällig sind.

Der Limpelbrunnen in der Steinfelser Straße muss versetzt werden. Die Asphaltfläche herum wird aufgelöst und durch eine Rasenfläche ersetzt, die ein Pflasterweg umschließt. So entsteht ein schöner Nebenplatz in Hütten, der das Gemeinschaftsgefühl stärken soll. Bürgermeister Edgar Knobloch hofft, dass die Maßnahmen das Bild von Hütten aufwerten und die Bewohner zufriedenstellen wird. Fraglich ist nur der Baubeginn - die Planung sieht einen Termin nach Ostern vor, nur lässt das schlechte Wetter dies noch nicht zu.

Neues Löschfahrzeug

Die Kommandanten der Feuerwehr Hütten mussten nach den Neuwahlen formell bestätigt werden. Mario Schneider und sein neuer Stellvertreter Christian Palecki, der Emil Bergler nachfolgt, fanden jeweils die volle Zustimmung der Stadträte. Zudem wurde den Hüttenern die Anschaffung eines neuen mittleren Löschfahrzeuges für 2019 bewilligt. Während der Modernisierung der Wehren bekam Grafenwöhr die Zusage für die Anschaffung eines Gerätewagen-Logistik 1.

Nach einigen Verkäufen erfüllte das Eigenjagdrevier Grub nicht mehr die Voraussetzungen für eine Selbstständigkeit und wird an das Gemeinschaftsjagdrevier Hütten angegliedert. Anspruchsinhaber wäre die Gemeinde Mantel gewesen, nach Absprachen verzichtet sie darauf, was die Jagdpächter in Hütten erfreut.

Josef Neubauer (CSU) bedankte sich beim Stadtgärtner für das schnelle Ausschneiden der Bäume in Gmünd. Thomas Schopf (Freie Wähler) erkundigte sich nach der Straßenbeleuchtung in der Bärnwinkler Straße: Sie sei alt und die Straße dunkel. Knobloch (CSU) sei sich der Problematik bewusst. Die Instandhaltung der Laternen ist an eine externe Firma ausgelagert. Mit deren Arbeit sei die Stadt nicht zufrieden und überlege sich, rechtliche Schritte einzuleiten. Klaus Schmitsdorf (Linke) war der Meinung, das solle Aufgabe der Stadt sein und Parteikollege Hannes Färber, ehemaliger Mitarbeiter des Bauhofs, erklärte, zu seiner Zeit seien die Lampen vier Mal im Jahr kontrolliert worden. Thomas Weiß (SPD) bestätigte, dass es früher zumindest punktuelle Wartungen gab. Knobloch nahm dies auf, erinnerte aber daran, dass mehr Mitarbeiter nötig seien, was der Stadt teurer käme.
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