05.05.2017 - 22:03 Uhr
GrafenwöhrSport

Fußball Für Grafenwöhr zieht sich Schlinge zu

(vl) Drei Spieltage vor Torschluss in der Bezirksliga Nord brennt buchstäblich der Baum bei der Sportvereinigung Grafenwöhr, was den Ligaerhalt anbelangt. Auch wenn mit dem TSV Tännesberg ein Absteiger bereits feststeht, so kämpfen neben den Richter-Schützlingen noch die SpVgg Vohenstrauß und der FV Vilseck darum, den Relegationsplatz zu erreichen.

SV-Stürmer Johannes Renner schaut verdrießlich drein: Eine Niederlage in Katzdorf könnte bereits den Abstieg bedeuten. Bild: af
von Redaktion OnetzProfil

Da Vilseck die Punkte aus dem abgesagten Spiel gegen den TSV Tännesberg zugesprochen bekommen wird, beträgt der Grafenwöhrer Rückstand auf diesen Gegner bereits vier Zähler. Vohenstrauß liegt einen Punkt besser und hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

Grafenwöhr muss nun alles versuchen, um das vielleicht Unmögliche noch zu einem glücklichen Happyend umwandeln. Schwer genug wird dieses Unterfangen, führt doch am Sonntag (Anstoß 15.15 Uhr) die Fahrt zum SC Katzdorf. Die Hausherren spielen eine bis dato respektable Runde, waren sie doch beinahe ausnahmslos immer in der ersten Tabellenhälfte zu finden. Der letzte direkte Vergleich endete mit 2:0 zugunsten der Gastgeber.

Obgleich die Richter-Truppe seit Beendigung der Winterpause mehr oder weniger passabel spielt, blieb der erhoffte Ertrag aus. Zwei Siegen gegen Kastl und Tännesberg stehen sechs Niederlagen gegenüber. Die Gründe für den Misserfolg sind vielfältiger Natur. So geben sich eine dürftige Chancenverwertung und eine mangelhafte Abwehrarbeit (59 Gegentore in 27 Spielen) kontinuierlich die Hand.

Aber vielleicht können die Gelb-Roten gemäß dem Motto "Die Hoffnung stirbt zuletzt" mit einem Auswärtssieg nochmals den Schalter umlegen, um am Ende der Saison mit einem blauen Auge davonzukommen.

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