09.04.2017 - 22:18 Uhr
GrafenwöhrSport

Fußball Grafenwöhr nah dran an einem Punkt

1. FC Schwarzenfeld: Hofmann, Messmann, Philipp Peter, Bässler, Ferstl (84. Binder), Schlagenhaufer (63. Schmidt), Fischer, Bauer, Filinger, Heinisch (63. Griebl), Felix Peter

Der Schwarzenfelder Trainer Wolfgang Stier musste lange warten, ehe der Sieg gegen die SV Grafenwöhr unter Dach und Fach war. Archivbild: A. Schwarzmeier
von Autor AHOProfil

SV Grafenwöhr: Winkler (33. Kindlein), Wagner, Drat, Dippl, Fleischmann (84. Weissel), David Dobmann, Renner, Alexander Dobmann (86. Wächter), Hammermann, Träger, Schmidl

Tor: 1:0 (90.) Jaroslav Filinger - SR: Konrad Schwarzfischer (FC Untertraubenbach) - Zuschauer: 100

(aho) Ein ganz spätes Tor von Jaroslav Filinger sicherte dem 1. FC Schwarzenfeld den knappen, aber verdienten Heimerfolg über die SV Grafenwöhr. In der Nachspielzeit nutzte der Offensivmann der Gastgeber eine Unaufmerksamkeit der Gästeabwehr nach einem Eckball und schob aus kurzer Entfernung ein.

Vor allem in der ersten Halbzeit hatte die Elf von Wolfgang Stier jedoch einige Probleme mit der Spielweise der Grafenwöhrer. Diese agierten sehr defensiv, leisteten viel Laufarbeit und sorgten mit einer dichten Abwehrkette dafür, dass die heimischen Stürmer trotz optischer Überlegenheit keine Lücke fanden. Schwarzenfeld rannte an, hatte aber keine klaren Einschusschancen.

Nach der Pause änderte sich das Geschehen. Begingt durch Umstellungen von Wolfgang Stier lief es beim 1. FC Schwarzenfeld besser, die Mannschaft steigerte sich zusehends. Der Druck wurde immer höher, weil der Gegner zu Fehlern gezwungen werden sollte. Dennoch hatte Grafenwöhr die erste gute Möglichkeit, als ein Angreifer allein auf das Gehäuse zusteuerte, dann aber das Ziel ganz knapp verfehlte. Ab der 70. Minute ließ der Gast nach. Pech hatte Felix Peter aufseiten der Platzherren mit einem Pfostentreffer. Immer massiver wurden die Angriffe der Schwarzenfelder, die nicht nachließen. Sie wollten den Sieg, und dieser Wille hielt bis in die Nachspielzeit hinein an. Hier fiel dann der entscheidende Treffer.

Der SV Grafenwöhr stand am Ende mit leeren Händen da, obwohl er sich aufgrund seines Einsatzes und seiner Defensivstärke einen Zähler verdient gehabt hätte. Andererseits lobte FC-Coach Wolfgang Stier den unbedingten Siegeswillen seiner Elf, die nie aufgab und dafür belohnt wurde.

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