02.06.2017 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

DAGA zieht bei Jahreshauptversammlung Bilanz: Einnahmen verschlungen

Rund ein Drittel weniger Besucher beim Deutsch-Amerikanischen Volksfest und Steuerabgaben haben die Einnahmen des DAGA schrumpfen lassen. Auch trotz der ausgefallenen Wohlfahrtsaktion im vergangenen Jahr blieb am Ende nicht viel übrig - und das wurde für Körperschafts- und Gewerbesteuer benötigt.

Der DAGA-Präsident zog bei der Jahreshauptversammlung Bilanz. Unser Bild zeigt von links: Anton Dürr, Hermann Marherr, das neueste DAGA-Mitglied Gabriele Preinl, Helmuth Wächter, Peter Renner und Gerhard Hörl. Bild: rgr
von Renate GradlProfil

(rgr) Zur Jahreshauptversammlung des Deutsch-Amerikanischen Gemeinsamen Ausschusses (DAGA) begrüßte der deutsche Präsident Helmuth Wächter die Mitglieder auch im Namen des amerikanischen Präsidenten James P. Federline, der krankheitsbedingt fehlte.

"Aufgrund der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen durch die US-Armee blieben rund ein Drittel an Besuchern und vor allem junge Familien mit Kindern dem Volksfest fern. Deshalb war das Highlight des Jahres finanziell nicht so erfolgreich wie in den vorausgegangenen Jahren", beschrieb Helmuth Wächter die Situation.

Auch die Buskosten haben sich wegen der vorgeschriebenen Sitzplätze negativ auf das Gesamtergebnis ausgewirkt. Die Kasse stark belastet haben auch die nachträglichen hohen Kosten an den Dachverband sowie ein weiteres Stromaggregat mit Strahler für die Ausleuchtung des Parkplatzes.

Als "positiv" bezeichnete der deutsche DAGA-Präsident die Verpflichtung der Show- und Partyband "Midnight-Ladies". "Diese werden auch heuer wieder auf dem Volksfest für eine tolle Stimmung sorgen", versprach Wächter. Auch auf eine "sehr gute Resonanz" sei der obligatorische Empfang in der Stadthalle vor Beginn des Festes gestoßen. Wächter bedankte sich bei Schausteller Peter Renner und seiner Tochter Claudia für die mustergültige Vorbereitung, dem Platzmeister Gerhard Hörl, dem Schatzmeister Gerhard Marherr, der US-Armee mit Kommandeur Oberst Lance C. Varney für die Überlassung des Festplatzes sowie MWR-Director Audre Binder.

Weitere Dankesworte gingen unter anderen an James Federline, der als Koordinator zur US-Armee zur Verfügung steht, den Feuerwehren sowie Bürgermeister Edgar Knobloch und dem städtischen Bauhof für die Unterstützung.

Aus dem Erlös des Volksfestes wurden die Kosten in Höhe von 4715,20 Euro für das Lichterbaumentzünden im Lager übernommen. Dies wird auch in Zukunft so sein. Über die Anzahl der Päckchen sei wegen der Sicherheitsbestimmungen der US-Armee und der wenigen deutschen Kinder, die anwesend waren, nachzudenken. "Von 5340 Euro, die am Ende von den Einnahmen des Volksfestes nach Abzug der Kosten übrigblieben, mussten 4720 Euro Mehrwertsteuer bezahlt werden. Auf eine Reaktion des Finanzamtes warten wir bis heute noch", teilte der Kassier mit.

Das kommende Volksfest ist voll eingeplant und der Vertrag mit Schausteller Peter Renner und seiner Tochter abgeschlossen. "Sollten bei den Omnibussen wieder nur Sitzplätze eingenommen werden müssen, werden sich die Buskosten von zwei auf drei Euro erhöhen. Auch der Bierpreis wird auf 8,50 Euro festgesetzt werden", teilte der DAGA-Präsident mit. Die DAGA-Mitglieder werden heuer die Firma Witt in Weiden besichtigen. Darüber wurde abgestimmt.

"Herzlichen Dank für die Arbeit und die Mühen, die Sie mit dem Volksfest und der Lichterbaumentzündung haben", sagte zweite Bürgermeisterin Anita Stauber. Es sei eine Freude für die Menschen. "Was die Stadt dazu tun kann, wird getan", stellte sie in Aussicht.

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