Feuerwehr Grafenwöhr legt gewaltiges Zahlenwerk vor
4000 Stunden zum Wohle aller

Walter Rimkus (Zweiter von links) verabschiedet sich vom Verwaltungsrat der Grafenwöhrer Feuerwehr. Bild: xri
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Grafenwöhr
14.03.2018
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Vorsitzender Alexander Richter (vorne, links) kann weitgehend auf sein bewährtes Vorstandsteam bauen. Bild: xri

Ein beeindruckenes Zahlenwerk, fast schon wie das eines Kämmerers, legt Vorsitzender Alexander Richter in der Jahreshauptversammlung der Grafenwöhrer Wehr vor. Es handelt von Einsätzen, Arbeitsstunden und Mitgliederzahlen.

Vorsitzender und Kommandant Alexander Richter stellte die wichtigsten Zahlen aus dem vergangenen Jahr vor. Die Wehr leistete 2017 insgesamt 4000 Stunden zum Wohle der Allgemeinheit. Bei 104 Einsätzen war sie gefordert, diese nahmen 1611 Stunden in Anspruch. Weitere 42 Übungen mit 1196 Stunden waren zu leisten. Die Jugendgruppe kam auf 640 Stunden. Hinzu kommen die Stunden für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug.

Die Helfer rückten unter anderem zu 22 Bränden, 69 technischen Hilfeleistungen, 8 Sicherheitswachen, 1 Einsatz mit ABC-Gefahrstoffen sowie 4 sonstigen und 3 Einsätzen in der Brandschutzerziehung aus. Bei den 69 technischen Hilfeleistungen waren 15 Verkehrsunfälle, 6 Ölspuren und 6 Türöffnungen die meisten Vorkommnisse. 59 Menschen betreuten die Helfer bei den Einsätzen. Allerdings kam bei zwei Menschen jede Hilfe zu spät.

18 neue Mitglieder

Der Mitgliederstand der Feuerwehr Grafenwöhr beträgt aktuell 283. Diese gliedern sich in 57 Aktive, 7 Mitglieder in der Jugendgruppe, 30 passive sowie 140 fördernde Mitglieder. Dem Spielmannszug gehören 44 aktive Musiker sowie 5 passive Mitglieder an.

Erstmals konnte die Wehr wieder einen Zuwachs bei den Mitgliedern verzeichnen. Dies liege an der guten Nachwuchsarbeit des Spielmannszuges, betonte Richter. Dieser habe im vergangenen Jahr 18 neue Interessierte für sich gewinnen können. Unter den 57 aktiven Feuerwehrlern sind 8 mit einer Doppelmitgliedschaft. Diese kommen von den Brandschützern aus Gmünd, Hütten, Gößenreuth, Eschenbach und Erbendorf. Weitere 3 städtische Angestellte unterstützen die Wehr zusätzlich, so dass 60 Aktive den Brandschutz in Grafenwöhr sicherstellen.

"Es herrscht eine gute Harmonie im Kreise der Feuerwehr. Große Hochachtung für eure Arbeit", lobte Bürgermeister Edgar Knobloch. Er dankte für das Engagement zum Allgemeinwohl. Dass die Feuerwehr gut aufgestellt ist, bewiesen die Neuwahlen. Mit großer Mehrheit wurden Vorsitzender Alexander Richter, zweiter Vorsitzender Markus Englhardt, Kassier Wolfgang Pappenberger und Schriftführer Michael Döth für weitere drei Jahre bestätigt. Lediglich bei den Beisitzern gab es eine Änderung. Walter Rimkus scheidet aus dem Verwaltungsrat aus (siehe Kasten). Manuel Stümpfl übernimmt mit Stefan Schreml und Fritz Raß die Funktion der Beisitzer. Einstimmig bestätigt wurden die Kassenprüfer Herbert Barth und Paul Reichenberger.

Ausbildung immer wichtiger

Vor den Neuwahlen gaben die Verantwortlichen der Wehr ihre Rechenschaftsberichte ab. Richter ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Als Höhepunkte nannte er das Maibaum-, Anna- und das Familienfest sowie den Kameradschaftsabend. Ein großes Anliegen ist es dem Vorsitzenden, verstorbenen Mitgliedern die letzte Ehre zu erweisen. Kassier Wolfgang Pappenberger berichtete von einer ausgewogenen Kassenführung.

Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark dankte der Wehr für ihre Arbeit. "Die Feuerwehr Grafenwöhr ist nicht nur aus dem Rettungswesen, sondern auch aus dem gesellschaftlichen Leben nicht wegzudenken." Kreisbrandmeister Jürgen Haider betonte, dass die Feuerwehren die Zukunft miteinander bestreiten müssen und die Ausbildung einen immer größer Wert bei der Feuerwehr bekomme.

AbschiedMit einem kleinen Geschenk verabschiedete Vorsitzender Alexander Richter den aus dem Verwaltungsrat der Grafenwöhrer Feuerwehr ausscheidenden Walter Rimkus. Rimkus war lange Zeit als zweiter Kommandant, Kommandant, später auch Kreisbrandmeister aktiv. "Ich mache Platz für Jüngere", erklärte Rimkus seinen Abschied. Als Nachfolger wurde Manuel Stümpfl als Beisitzer gewählt. (xri)
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