13.11.2017 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Förderung von junge Familien CSU, Frauen-Union und Junge Union fordern mehr Wohnraum

Die Stadt Grafenwöhr fördert künftig die Schaffung von neuem Wohnraum für junge Familien. In der CSU ist die Freude groß, dass dieser Antrag der CSU-Fraktion einstimmig im Stadtrat angenommen wurde, schreibt die Partei in einer Pressemitteilung. Das war aber nicht das einzige Thema, dem sich CSU, Frauen-Union und Junge Union in ihrer Sitzung widmeten.

von Externer BeitragProfil

Lob hatte Bürgermeister Edgar Knobloch für die CSU-Fraktion parat, ihr Antrag zur Förderung von Wohnraum für junge Familien sei konstruktiv in den Ausschüssen und im Stadtrat parteiübergreifend beraten und befürwortet worden. Einstimmig verabschiedete das Gremium, dass der Bau, Kauf und die Sanierung von selbst genutztem Wohnraum ab dem kommenden Jahr mit einem Zuschuss von 4000 Euro pro Kind gefördert werden soll.

Damit liegt man über dem Durchschnitt ähnlicher Förderprogramme der umliegenden Kommunen, berichtete Fraktionssprecher Gerald Morgenstern. Die Stärkung des Wohnstandortes Grafenwöhr mit allen Gemeindeteilen sowie die Nutzung vorhandener Wohnsubstanz seien einige Ziele des Förderprogramms. Die Vermeidung von Leerständen, der Rückgang des Flächenverbrauchs und das Schließen von Baulücken zählten auch dazu.

Detailliert wird das Förderprogramm unter dem Titel "Lebens(t)raum" auf der Bürgerversammlung am Mittwoch, 15. November, vorgestellt. Die Ausweisung neuer Baugebiete werde auch in der CSU-Fraktion kontrovers diskutiert und stünde bei den Fraktionsberatungen demnächst wieder auf der Tagesordnung.

Das Ergebnis bei der Bundestagswahl sei für die CSU ein historischer Einschnitt gewesen, waren sich die Mitglieder bei der Nachbetrachtung der Wahl einig. Mit den Ergebnissen in Grafenwöhr für den Abgeordneten Albert Rupprecht und auch bei der Zweitstimme liege die Partei im bayernweiten Vergleich relativ weit vorne, dennoch seien die Resultate nicht zufriedenstellend. Sehr unterschiedlich sind die Ergebnisse auch in den verschiedenen Stimmkreisen ausgefallen, dies gelte es zu analysieren. Nur mit einer Politik für die Bürger seien Protestwähler wieder zurückzugewinnen, betonten die Jungen in der CSU.

Zufrieden äußerten sich die Verantwortlichen von CSU, FU und JU über die zurückliegenden Aktivitäten. Eine Tagesfahrt in die Hallertau und eine Infofahrt zum bayerischen Landtag standen auf dem Programm. Gute Stimmung herrschte bei der traditionellen Zoigl-Kirwa, die im nächsten Jahr wieder stattfinden soll.

Das Jahresprogramm für 2018 wurde ebenfalls besprochen. Politische Veranstaltungen und Fahrten sollen auch im kommenden Jahr wieder im Mittelpunkt stehen. Monika Placzek berichtete von den Aktivitäten und Planungen der Frauen-Union. Marina Placzek ging auf die Vorhaben der Jungen Union ein. Gemeinsam beteiligen sich CSU, Frauen-Union und Junge Union wieder am diesjährigen Adventmarkt am 9. Dezember rund um das Rathaus.

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