28.11.2017 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Frieden hochschätzen: Mahnende Worte beim Volkstrauertag in Hütten

Hütten. "Frieden und Freiheit, das sind die Grundlagen jeder menschenwürdigen Existenz." Mit diesem Zitat von Konrad Adenauer begann der Stadtverbandsvorsitzende Gerhard Mark die Rede zum Volkstrauertag in Hütten. Zuvor hatte Ruhestandspfarrer Hans Bayer einen Gottesdienst in der Josefskirche gehalten. Angeführt von der Stadtkapelle marschierten anschließend Bürgermeister Edgar Knobloch, Stadträte, Fahnenabordnungen der Hüttener Vereine und die Bürger zum Gedenkstein. "Wir erinnern heute an die schlimmsten Zeiten deutscher Geschichte, an die beiden Weltkriege und die Nazidiktatur", machte Mark deutlich. Er gedachte der gefallenen Soldaten und getöteten Zivilisten sowie derer, die in Gefangenschaft oder Flucht umkamen, aber auch der Menschen von Widerstandsbewegung oder ethnischen Minderheiten. "Die Schatten der Nazi-Diktatur reichen bis in die heutige Zeit."

In seiner Reden zum Volkstrauertag wies Mark darauf hin, dass die Demokratie Schutz bedarf und Stärke braucht.
von Doris MayerProfil

Mark führte ebenso die aktuellen Kriege und damit verbundenen Schicksale vor Augen und resümierte: "Wir erleben tagtäglich, wie durch nicht gerechtfertigte Missgunst gegenüber bestimmten Menschengruppen eine Aufspaltung unserer Gesellschaft stattfindet. Das Begehen des Volkstrauertages sensibilisiert dafür, Frieden und Freiheit hochzuschätzen", ist sich der Stadtverbandsvorsitzende sicher.

Zusammen mit dem Bürgermeister legte Gerhard Mark im Namen der Hüttener Vereine zwei Kränze am Gedenkstein nieder. Abschließend dankte Holger Cibis, der Vorsitzende der Feuerwehr Hütten, allen Beteiligten für die Gestaltung der Feier und lud ins Gasthaus Schönberger ein.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.