Gläubige besuchen Jahrsabschlussgottesdienst
Altes Jahr in Gottes Hände legen

Vermischtes
Grafenwöhr
02.01.2017
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Von Dankbarkeit und Vertrauen getragen war der Jahresschlussgottesdienst an Silvester, zu dem sich viele Menschen in der geschmückten Friedenskirche eingefunden hatten. Stadtpfarrer Bernhard Müller und Ruhestandsgeistlicher Hans Bayer feierten zum letzten mal im alten Jahr die Eucharistie.

Es sei eine gute und zugleich alte Tradition der Kirchen, so Müller in seiner Predigt, dass sich die Gläubigen am Abend des letzten Tages im Jahr versammeln um innezuhalten und ihr Leben vor Gott stellen. "Wir dürften niemals vergessen, was Gott durch seine Menschwerdung an uns Gutes getan hat. Dadurch haben wir Anteil an seinem Reich, was uns eine außerordentliche Würde verleiht."

Das Jahr in den Blick nehmend benannte er Höhen und Tiefen, Freude und Leid, Lachen und Tränen, Glück und Sorgen, Erfolge und Niederlagen, Gemeinschaft und Einsamkeit. Alles was das Leben ausmache.

Bilanzierend stellte er die Frage: "Haben wir nicht allen Grund Gott für das Gute Dank zu sagen und was nicht so gut war, dennoch aus seiner Hand anzunehmen?" Er selbst jedenfalls sei dankbar, "dass wir in der Gemeinde versuchen das Reich Gottes aufzubauen".

30 Kinder, so listete er dann auf, hätten 2016 das Taufsakrament, 35 die Erstkommunion empfangen. 6 Ehepaare hätten sich trauen lassen. 58 Mitchristen habe der Herr zu sich gerufen. 18 Personen seien aus der Kirche ausgetreten. Sie jedoch sollen, so Müller, "weiterhin in der Eucharistie versenkt bleiben". Erfreulicherweise seien zwei wieder in die Kirche eingetreten und hätten so den Weg zurück in die Gemeinschaft gefunden. Gerade in dem zu Ende gehenden Jahr der Barmherzigkeit, sollten wir uns der großen Taten Gottes erinnern. "Nehmen wir den Grundgedanken der Barmherzigkeit mit in das Jahr 2017 hinein, um Gottes Barmherzigkeit zu unserer Barmherzigkeit zu machen."

Mut machend schloss der Pfarrer: "Begrüßen wir das neue Jahr voll Vertrauen und nehmen wir es voll Freude an. Gott wird auch diese Zeit mit uns gehen. Denn der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte." Der Gottesdienst schloss mit dem Lied "Großer Gott, wir loben dich".
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