Grafenwöhrer Kolpingsfamilie sammelt für Afrika
700 Paar Schuhe gehen auf Reisen

Kolping-Vorsitzender Andreas Greiner (rechts) bedankte sich bei Gerhard Pappenberger (von links) und dem "Juniorchef" Johannes für das Entgegennehmen der Schuhe sowie bei allen Spendern. Bild: rgr
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Grafenwöhr
12.01.2017
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(rgr) Da kam jede Menge zusammen: Innerhalb von zwei Monaten häuften sich bei der Kolpingfamilie 700 Paar Schuhe. Getreu dem Motto von Adolf Kolping "Wenn jeder auf seinem Platz das Beste tut, wird die Welt bald besser aussehen" haben sich auch die Grafenwöhrer an der deutschlandweiten Sammelaktion der Kolpingfamilien beteiligt.

"Die Sommerschuhe gehen nach Afrika, die Winterschuhe in die kälteren Regionen dieser Erde. Der Erlös kommt Kolping International und damit Missionsprojekten in der ganzen Welt zugute. Die finanzierten Projekte zielen vorrangig auf Selbsthilfe ab", erklärte Vorsitzender Andreas Greiner. Als Beispiel nannte er die Zucht von Kleinvieh, wie Hühner, Kaninchen, Schweine oder Ziegen. Der Aufbau einer Herde diene vor allem der Einkommenssicherung. Die Tiere oder Erzeugnisse, wie Milch, Eier oder Fleisch, können verkauft werden. Und, wie heißt es so schön: "Kleinvieh macht auch Mist." Diesen können die Bauern zur Herstellung von nährstoffreichem Dünger für ihre Äcker verwenden.

Eine Tierzucht ist oft das Gemeinschaftsprojekt einer Kolpingsfamilie, das Kreise zieht, denn: Die ersten Nachkommen ihrer Tiere geben die Züchter kostenlos an andere Familien zum Aufbau einer Herde weiter. Mit dem Geld, das durch die Zucht erzielt wird, bezahlen die Familien Schulgebühren, Medikamente, Saatgut oder Geräte für den Ackerbau.

Die Kolpingsfamilie Grafenwöhr bedankt sich bei Nahkauf Pappenberger für die Entgegennahme der Schuhe und bei allen, die gespendet haben, besonders bei Italian Shoes Amberg.
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