11.03.2018 - 20:00 Uhr
Grafenwöhr

Helfer vor Ort bekommen neue Ausrüstung spendiert Schnell hin und sicher zurück

Die Beteiligung der Bevölkerung an der Spendenaktion für das neue Fahrzeug des Helfers vor Ort ist ungebrochen. Für den Verantwortlichen Patrick Hößl ist langsam Licht am Horizont zu erkennen, so dass man sich bereits über Ausstattung und Ausbau des Wagens Gedanken macht. Deshalb hat der Verwaltungsrat der Stadtwerke Grafenwöhr beschlossen, mit einer Sachspende die Leistung des HvO's zu würdigen.

Rene Kneißl, Patrick Hösl, Bürgermeister Edgar Knobloch, Helmut Amschler und Jonas Neubauer (von links) präsentieren Teile der Ausrüstung. Bild: sne
von Stefan NeidlProfil

Vorsitzender Helmut Amschler und Bürgermeister Edgar Knobloch überreichten Hößl und seinem Team umfangreiches Werkzeug: Pulsoximeter für Kinder, Sauerstoff- und Dokumentationstasche, Fieberthermometer, Kindernotfallrucksack, drei Stichschutzwesten von lokalen Geschäften, sowie weitere spezielle Geräte. Der Wert der Spende beträgt über 1000 Euro. Amschler wollte damit sicherstellen, dass die Helfer nicht nur schnell zum Notfall gelangen, sondern auch wieder sicher zurück. Bürgermeister Knobloch erklärte, dass der Helfer vor Ort nicht nur aus einer Karosserie und vier Rädern bestehe, sondern das wertvollste Instrument die Personen im Innern sind, denen man unter die Arme greifen muss. Bemerkenswert sei, die Wiederbelebung des HvO's, nachdem das Projekt nach einem Angriff auf den letzten Helfer vor Ort im April letzten Jahres zum Erliegen kam.

Hößl zeigte sich dankbar über die Wertschätzung, die man aus der Öffentlichkeit erfährt und erklärte, dass sein Team von neun Personen für die Erstversorgung zuständig ist. In den ersten beiden Monaten 2018 habe man bereits 112 Einsätze gefahren und decke 90 Prozent aller Notfälle ab, was im Kreis einzigartig ist und selbst bayernweit kaum übertroffen wird. Die Spenden seien gut angelegt, denn das neue Fahrzeug solle in jedem Fall 15 bis 20 Jahre halten.

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