30.04.2018 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Hildegard Haupt vom Hospizverein Weiden referiert beim VdK über Patientenverfügung und ... Viele Seiten für den Sterbefall

In der Jahreshauptversammlung des VdK (wir berichteten) referierte Hildegard Haupt über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Die Patientenverfügung sollte möglichst mit 18 Jahren gemacht und kurz gefasst werden. "Sie muss auf einen selbst zugeschnitten sein und bekunden, was möchte ich? Die Beratung sollte jemand vornehmen, der davon Ahnung hat. Bei schwerer Krankheit muss ein Zusatz gemacht werden, ob man eventuell zu Hause und nicht im Krankenhaus bleiben will", riet sie. Sicher sei, dass die Patientenverfügung erst gilt, wenn man sterbend ist.

Hildegard Haupt referiert über Patienteverfügung und Vorsorgevollmacht. Bild: rgr
von Renate GradlProfil

Die Vorsorgevollmacht sollte intern in der Familie geklärt werden. Wenn Kinder eingesetzt werden, müsse man überlegen, ob sie die Kraft haben, die Forderungen bei der Patientenverfügung durchzusetzen. Der zuerst Eingesetzte bei der Vollmacht hat das Sagen. Erst wenn dieser ausfalle, komme der Zweite dran. "Sowohl die Patientenverfügung als auch die Vorsorgevollmacht darf aus Schutz vor Missbrauch nicht aus einzelnen Seiten bestehen", betonte Haupt. Sie bot an vorbeizukommen, um zu helfen. Haupt ist seit 15 Jahren im Hospizverein Weiden engagiert und begleitet Sterbende.

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