Ilse Hofmann spricht in der Stadtbücherei vor Frauenbund-Mitgliedern über Kompressionsstrümpfe
Niemals strumpflos

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Grafenwöhr
06.07.2017
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"Im Sommer zieh ich keine Strümpfe an", sagen viele, die durch Venenleiden oder Krampfadern geplagt sind. Aber auch wenn es warm ist, sollte man sie tragen.

Zum Thema "Gesunde Beine, gesunde Venen" sprach Ilse Hofmann beim Katholischen Frauenbund in der Stadtbücherei St. Michael und erklärte das Prinzip der Muskel-Venen-Pumpe. "Kranke und ausgeleierte Venen sorgen jedoch für das Anschwellen der Beine. Krampfadern können angeboren oder vererbt sein oder durch Schwangerschaft entstehen, bei der es hormonelle Veränderungen gibt. Dann stehen auch 40 Prozent mehr Blut zur Verfügung."

Oft seien Frauen vom Krampfader-Problem betroffen. Es gibt auch Männer, die darunter leiden. "Männer warten oft zu lange, bis sie etwas unternehmen." Besenreiser seien ein kosmetisches Problem, das durch Veröden gelöst werden könnte. Dafür gibt es keine Kassenleistungen.

Falls bei Venenschwäche und Krampfadern nichts unternommen wird, kann sich eine chronisch venöse Insuffizienz bilden. Noch schlimmer sei eine Venenentzündung oder eine Thrombose, die von der Verhütungs-Pille kommen kann. Wenn diese wandert, kann eine Embolie entstehen, die tödlich sein kann. "Das A und O bei der Behandlung von Venenleiden ist die Kompression", sagte Hofmann, die Strümpfe dabei hatte. Es gibt Anzieh-Hilfen, die, genauso wie die Kompressionsstrümpfe oder -strumpfhosen, von der Krankenkasse verschrieben werden. Die Betroffenen können durch Gymnastik, Bewegung und Fuß-Hochlegen entgegenwirken. Schädlich sind langes Sonnenbaden, Saunieren, heißes Badewasser und Alkohol.
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