23.01.2017 - 02:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Grafenwöhr Elvis-Flügel das Highlight im Museum

Obwohl im vergangenen Jahr kein größeres Projekt anstand, musste der Heimatverein Grafenwöhr eine Menge Arbeit bewältigen. Einiges konnten die Mitglieder erledigen. Anderes müsse laut Vorsitzendem Willi Buchfelder aufgearbeitet und umgesetzt werden.

Der Flügel, an dem Elvis Presley spielte, steht in der nachgebauten Micky-Bar im Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr. Bilder: abu (2)
von Angela BuchfelderProfil

2016 sei ein arbeitsreiches Jahr für den Heimatverein gewesen, berichtete Buchfelder bei der Jahreshauptversammlung vor 47 Mitgliedern. Dank sprach der Vorsitzende den vielen engagierten Ehrenamtlichen aus, die unermüdlich fast jeden Montagabend im Museum sowie bei den Festen und Ausstellungen des Heimatvereins arbeiteten. Mit dem Setzen von Gedenksteinen, Arbeiten im Museumsinnenhof und auf dem Schönberg, dem Umräumen des Torzimmers, Auf- und Abbau von Sonderausstellungen, Arbeiten im Depot, Vorbereiten und Aufräumen für Feste und vielem mehr seien die Ehrenamtlichen ausgelastet gewesen. Parallel zur Handwerker- arbeitete die Konzeptgruppe an den Nachbesserungen für die Restarbeiten im Museum. Diese sollen noch im ersten Quartal von der Firma Freybeuter erledigt werden.

Buchfelder blickte auf die Meilensteine des vergangenen Jahres zurück: Ein großer Schritt sei der Erwerb des Elvis-Flügels von Raimund Rodler aus Eschenbach gewesen. Das Instrument war bisher nur eine Leihgabe. Im November gelang es Bürgermeister Edgar Knobloch und zweitem Vorsitzenden Thomas Mayer, den Flügel für die Elvis-Ecke in der nachgebauten Micky-Bar zu kaufen. Der ist nun ein Höhepunkt der neuen Ausstellung. 2016 wurde auch die Zoiglstube fertiggestellt.

Ostermarkt, Backofenfest, Schönbergfest, der Aufbau des Osterbrunnens, zwei Sonderausstellungen, zwei Buchvorstellungen, die Mitorganisation des Markus-Rill-Konzerts, sieben Truppenübungsplatzfahrten mit Museumsbesuch und die Vorbereitung für 13 Trauungen standen neben der Arbeit im Museum auf dem Programm. Allen Helfern, Kuchenbäckern und Ehrenamtlichen sprach Buchfelder im Namen des Vorstands ein Dankeschön aus. Ebenfalls gilt allen, die Besuchergruppen durchs Museum geführt, haben Dank. Hier bräuchte der Verein noch mehr Leute, die sich dazu bereiterklären, Führungen zu übernehmen. "Besonders Englisch sprechende Führer sind noch gefragt", sagte Buchfelder.

Bürgermeister Edgar Knobloch beglückwünschte den Heimatverein zu seinen treuen Mitgliedern. Langfristiges Ehrenamt sei in der heutigen Zeit der sogenannten Wutbürger nicht mehr selbstverständlich. Um so bemerkenswerter sei das Engagement des Heimatvereins im Museum und bei den Festen, die für die Grafenwöhrer Bevölkerung organisiert werden.

Knobloch löste auch ein Versprechen vom Vorjahr ein: Mit Birgit Plößner aus Parkstein ist eine Kulturmanagerin gefunden. Die neue hauptamtliche Kraft beginnt am 1. Februar ihren Dienst für die Stadt Grafenwöhr und den Heimatverein. Nach den Berichten von Kassier und Kassenprüfer folgte die Entlastung des Kassiers. Gerald Morgenstern zeigte abschließend Bilder aus dem Truppenübungsplatz zum Thema "Gestern und Heute".

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