Jugendchor falta gestaltet nachdenklichen Jugendgottesdienst in der Friedenskirche
Die gestressten Engel

Gestresste Engel machten auf den Trubel in der Vorweihnachtszeit aufmerksam. Bilder: rgr (2)
Vermischtes
Grafenwöhr
28.12.2016
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Die gestressten Engel verdeutlichen es den Gottesdienstbesuchern am Namenstag des heiligen Stephanus: Nicht der Stress sollte an Weihnachten im Vordergrund stehen, sondern das Geschenk Jesu, der in die Welt gekommen ist.

(rgr) "Das größte Geschenk" lautete das Thema des Jugendgottesdienstes in der Friedenskirche. Der Jugendchor "Sin falta" unter Leitung von Ute Groß gestaltete mit einfühlsamen Liedern und nachdenklichen Texten die Messe.

"Weihnachten trifft auf die Sehnsucht nach Freude, nach Glück und nach Heilung. All das vermissen wir im Alltag oft schmerzlich. So lange haben wir uns vorbereitet, so viel war zu erledigen. Und schon jetzt ist fast alles wieder vorbei", hieß es bei der Begrüßung. In der Lesung rannten gestresste Engel durch die Kirche, die von Stimmen gehetzt wurden, die unter anderem riefen: "Ich muss noch einkaufen, ich muss noch die Referate für die Schule fertig machen, ich muss mich um die Familie kümmern, ich muss mehr Sport machen" - bis sie entnervt die Geschenke fallen ließen und meinten: "Ich habe die Nase voll, ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr."

Später fragte ein Engel, warum das alles gemacht werde und was man sich zu Weihnachten wünsche. Neben Gesundheit, weniger Ärger, und Frieden war es schließlich die Sehnsucht, dass alles irgendwie richtig ist. Zu hören waren auch "Einen Engel für dich", "Ein Jahr, es geht zu Ende und Frieden für die Welt" und "Mary's Boy Child".

"Ostern und Weihnachten gehören zusammen", stellte Pfarrer Hans Bayer heraus. Die Gläubigen sollten sich Zeit nehmen, das Christkind mit den ausgestreckten Armen zu sehen, denn das gebe Halt. Damit Weihnachten bleibt, sollten wir unser Herz entzünden lassen. Auch Gespräche miteinander könnten dabei helfen.
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