15.03.2018 - 20:00 Uhr
Grafenwöhr

Kapellenbauverein Gößenreuth Kapelle festigt Dorfgemeinschaft

Die Michaelskapelle gibt es seit fast 36 Jahren. Das schmucke Kirchlein ist nicht nur ein Gemeinschaftswerk der Dorfbewohner, sondern gleichzeitig deren Kleinod. Dabei übernimmt der Kapellenbauverein die wichtigsten Aufgaben.

Das Führungsteam um Vorsitzende Erika Welter (vorne, Mitte) des Kapellenbauvereins bleibt weitgehend zusammen. Dazu gratulieren Stadtpfarrer Bernhard Müller und Ruhestandspfarrer Hans Bayer (hinten, Zweiter und Dritter von rechts). Bild: az
von Autor AZProfil

Gößenreuth. Mitglieder, die hier einmal eine Aufgabe übernommen haben, bleiben oft Jahrzehnte dabei. Das zeigte sich auch in der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus. Ihre Wertschätzung darüber brachten Stadtpfarrer Bernhard Müller, zweite Bürgermeisterin Anita Stauber und Vorsitzende Erika Welter zum Ausdruck.

48 Mitglieder sind seit Bestehen des Vereins gestorben, stellte Welter fest. Sie berichtete über das kontinuierliche Geschehen des 111 Mitglieder starken Vereins. Erfreulicherweise hätten drei Paare die Taufe ihrer Kinder in der heimischen Kapelle bevorzugt.

Schließlich dankte die Vorsitzende einigen Leuten: Erika Regner und Tochter Martina Friedrich für das regelmäßige Beten, Brigitte Adam und Martina Friedrich für die Mesnerdienste, Inge Stopfer für den Blumenschmuck, Ehemann Johann für "Schlüsseldienst" und Reinigungsarbeiten im Kapellenumgriff, Johann Arnold für die musikalische Umrahmung von Gottesdiensten, Michael Müller für den winterlichen Räum- und Streudienst sowie Brigitte Adam, Sandra Dobmeier, Martina Regner und Anita Plohmann für das regelmäßige Putzen.

Welter vergaß auch nicht, die Ministrantinnen Rebekka, Bettina, Magdalena und Margareta hervorzuheben. Josef Speckner habe sich künftig für die Reinhaltung des Kapellenumfeldes bereiterklärt. Um den Innenschmuck werde sich ab sofort Martina Stopfer sowie um das Auf- und Zusperren Josef Stopfer kümmern.

Erstmals "seit vielen Jahren" habe sich ein kleiner Überschuss ergeben, betonte Kassenverwalterin Martina Friedrich. "Es war immer ein gutes Zusammenarbeiten", lobte Stadtpfarrer Müller. Sein Dank galt Ruhestandspfarrer Hans Bayer für die Gottesdienste jeweils an drei Donnerstagen im Monat. Vom Proporz her gesehen, verglichen mit Messfeiern in anderen Gemeinden, könne man in Gößenreuth von "erfreulich vielen Besuchern" sprechen. Auch um die Ministrantenarbeit sei es hier gut bestellt, stellte Müller fest.

Von einer "intakten Dorfgemeinschaft" sprach Stauber. Man sehe, dass hier "Erfahrene und Jüngere" zusammenhalten. Wo sich die Stadt einbringen könne, dürfe der Verein auf Unterstützung hoffen. Sie überreichte an Welter einen Scheck.

Brigitte Adam nahm die Kälte dieses Winters zum Anlass, für die Ministrantinnen ein Wort einzulegen. Richtig "gebibbert" hätten diese und so wünschte sie, dass der Umkleideraum künftig beheizt werde.

Neuwahlen

Bei den Neuwahlen gab es fast keine Veränderungen. An der Spitze steht weiterhin Erika Welter. Ihr Stellvertreter ist Christoph Plohmann. Schriftführerin bleibt Andrea Böhm und Kassenverwalterin Martina Friedrich. Die Kasse prüfen Johannes Böhm und Josef Stopfer (neu). Als Beisitzer fungieren Brigitte Adam, Reinhard Müller, Christan Fehn, Martina Regner und Harald Friedrich (neu). (az)

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