27.12.2017 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Kinderchristmette in Grafenwöhr Jeden Tag Weihnachten

So wie Stadtpfarrer Bernhard Müller strahlt, könnte man meinen, er packt sein schönstes Weihnachtsgeschenk aus. Er freut sich aber darüber, dass so viele Menschen wie selten die Grafenwöhrer Friedenskirche gefunden haben.

Liebevoll blickt Maria (Katharina Biersack) auf ihr Kind in der Krippe. Josefs ( Leonard Haub) Antlitz dagegen lässt sich etwa so deuten: einerseits glücklich, nach der Herbergssuche eine Bleibe gefunden zu haben, andererseits nach all den Strapazen übermüdet. Bild: az
von Autor AZProfil

"Es ist der meistbesuchte Gottesdienst des Jahres", sagte er und blickte vom Altarraum aus in die Menge. Und es reizte ihn, am Schluss der Kinderchristmette die Hoffnung auszusprechen, "dass Sie gerne auch unter der Zeit vorbeischauen und eingeladen sind, den Gottesdienst mitzufeiern." Dass Jesus Christus zu den Menschen gekommen sei, bezeichnete er als die frohe Botschaft von Weihnachten und das größte Geschenk an die Menschen.

"Mach' was mit Kindern und du hast quasi den Erfolg in der Tasche" - dieser geflügelte Satz traf auch auf die Kindermette zu. Denn beim historischen Krippenspiel wirkten Hirten, Engel, das heilige Paar, ein Sprecher und noch viele mehr mit. Die Angehörigen waren natürlich sehr stolz, als sie ihren Nachwuchs bei dem Auftritt zusahen. Musikalisch umrahmt von Gemeindereferentin Christine Gössl, boten die Mädchen und Buben eine szenisch perfekte Darstellung vom Geschehen der Heiligen Nacht. Die Gläubigen spürten förmlich, wie sehr sie sich mit ihren Rollen identifizierten und spendeten mehrfach Applaus. Der Verkündigungsengel Gabriel (Elisabeth Anderson) wandte sich schließlich an das Volk und mahnte an: "Es ist ein Fest der Liebe, unser Erlöser ist geboren. Macht eure Herzen auf und lasst Jesus herein, dann könnt ihr jeden Tag Weihnachten spüren."

Jesus, das Kind in der Krippe, hat unsere Welt hell gemacht. Der Pfarrer riet deshalb: "Schenken wir diese Freude weiter an die Menschen." Er dankte einem großen Personenkreis, der organisatorisch, gestalterisch oder aktiv am Gelingen der Kindermette Anteil hatte.

"Stille Nacht, heilige Nacht" - das Lied aller Lieder - schallte durch das dunkle Gotteshaus. Voller Inbrunst sangen die Menschen, ehe sie in die Nacht hineinströmten und sich gegenseitig "Frohe Weihnachten" wünschten.

Schenken wir diese Freude weiter an die Menschen.Stadtpfarrer Bernhard Müller

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