Mehrgenerationenhaus Grafenwöhr beim Netzwerktreffen in München
Austausch über Generationen

Anna Lehner (links) vom Mehrgenerationenhaus Grafenwöhr nutzte die Gelegenheit, sich in München mit Uschi Weber, der Vorsitzenden des bayerischen Landesnetzwerks, über ihre Arbeit auszutauschen. Bild: exb
Vermischtes
Grafenwöhr
23.03.2018
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Kontakte knüpfen und Anregungen für die tägliche Arbeit holen: Vertreter aller Mehrgenerationenhäuser in Bayern kommen beim Netzwerktreffen in München zusammen. Auch die Grafenwöhrer sind dabei.

Grafenwöhr/München. Eingeladen hatte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. "Die Arbeit von Mehrgenerationenhäusern wird in der heutigen Zeit immer wichtiger", unterstrich Dr. Andreas Frank, Leiter des Referats Generationenpolitik beim Sozialministerium, in seiner Begrüßung. Umso mehr freue es ihn, dass es die Förderung der Mehrgenerationenhäuser in den Koalitionsvertrag geschafft hat. Die Vernetzung von Jung und Alt gewinne in Zeiten des demografischen Wandels immer mehr an Bedeutung. Dr. Maximilan Scholz, der 18 Jahre für das Max-Planck-Institut im Bereich der demografischen Forschung tätig war, erläuterte im Anschluss die Folgen dieser Entwicklung für die Gesellschaft und welche Rolle die Mehrgenerationenhäuser hier spielen können.

Die Vorsitzende des im vergangenen Jahr gegründeten "Landesnetzwerks bayerischer Mehrgenerationenhäuser", Uschi Weber, berichtete von ihrer Arbeit. Mit dem landesweiten Netzwerk bündeln die bayerischen Mehrgenerationenhäuser ihre Interessen. Auch die Grafenwöhrer sind hier Mitglied. Die insgesamt 90 Mehrgenerationenhäuser in Bayern würden laut Weber eine hervorragende Arbeit für die Gesellschaft leisten. Das Landesnetzwerk übernimmt die Vertretung der bayerischen Mehrgenerationenhäuser im Bundesnetzwerk und arbeitet an der Qualitätsentwicklung der Mehrgenerationenhäuser mit. Es unterstützt und berät die im Verein zusammengeschlossenen Mehrgenerationenhäuser, fördert deren Vernetzung und gibt ihnen eine noch stärkere Stimme.

Zum Abschluss des Treffens hielt Petra Ulbrich vom Bürgerhaus Ingolstadt noch einen Vortrag zum Thema "Flüchtlinge und Migration" und den Umgang mit schwierigen Situationen in dieser Arbeit. Anna Lehner vom Mehrgenerationenhaus Grafenwöhr brachte aus den Gesprächen mit den Partnern viele Anregungen mit in die Oberpfalz. Bereits im Herbst wird das nächste Treffen stattfinden, um auch die Arbeit der neuen Bundesregierung zu beleuchten.

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