Mike Hörl stirbt kurz vor seinem 70. Geburtstag
Kolping, Spielplatz, Griechenland

Vermischtes
Grafenwöhr
13.09.2017
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Die Kolpingsfamilie und Mike Hörl waren untrennbar miteinander verbunden. Am 7. Dezember 1969 trat er dem Internationalen Kolpingwerk bei und übernahm drei Monate später den Vorsitz als sogenannter "Kolpingsenior", obwohl er erst 22 Jahre alt war. 42 Jahre kümmerte er sich um die Kolping-Anliegen, 2012 wurde er Ehrenvorsitzender. Am 4. September ist Hörl, der am 20. Oktober 70 Jahre alt geworden wäre, gestorben.

Für Kolping organisierte "Mike", wie er von allen genannt wurde, Auslandsreisen, beispielsweise nach Frankreich und Griechenland. Ihm war es auch zu verdanken, dass der Kolpingjugend in den 70er Jahren ein eigener Kolping-VW-Bus zur Verfügung stand. "Die Teilnahme an den bayerischen und deutschlandweiten Kolpingtagen war für Mike eine Selbstverständlichkeit. Der Spielplatz Geißmannskeller und sein Stammtisch Geißbock waren ihm ein Herzensanliegen", weiß Andreas Greiner, Nachfolger Hörls als Kolping-Vorsitzender.

Bis zu seiner Erkrankung nahm er auch an den jährlichen Familienwochenenden der Kolpingsfamilie teil, bei der Generalversammlung im Dezember 2016 war er ebenfalls dabei. Auch privat verreiste er gern, vor allem nach Griechenland. Sein Stammlokal war das Restaurant "Athen"; zu den griechischen Wirtsleuten hatte Hörl ein freundschaftliches Verhältnis. Am Samstag, 16. September, ist um 10 Uhr in der Friedenskirche der Trauergottesdienst für Mike Hörl.
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