19.01.2017 - 02:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Ministranten hatten die Lacher auf ihrer Seite Ausgetrickster Petrus und Pausenhofdebatten

Die neue Pausenhofgestaltung ist in aller Munde. So auch beim Stadtgespräch der Ministranten. Aber sie streifen nebenbei noch so einiges und tragen es mit "Augenzwinkern" vor.

Das Publikum hatte viel zu lachen.
von Renate GradlProfil

Schon die Kulisse mit dem Schulgebäude und einer Tischtennisplatte ließ einiges erahnen. Zum Gespräch traf sich Stadtrat "Schöpf" (Tim Halbauer) mit einigen anderen, doch die ließen auf sich warten: Der Architekt (Janik Schwemmer) musste wegen belegter Parkplätze "droben bei der Rauh-Range" parken.

Auch ein alter Bürgervertreter (Dennis Halbauer) kam später, weil er sich nicht schneller fahren traute. "Die ,bösen Vögel' am Alten Weg haben mich so angestarrt", meinte er. Die neue Konrektorin (Lukas Braun) hatte wegen des Schulleiterwechsels zu wenig Freistunden. Auch ein paar streitende Kinder waren mit einbezogen. Aber wozu hat man einen Streitschlichter? Der Stadtrat meinte: "So was bräuchten wir im Stadtrat auch."

Wegen der Pausen kam auch das Thema Ruhestandsgeistlicher zur Sprache. Es sei aus mit der Ruhe, seit der Kaplan weg ist. Deswegen mussten auch die Gottesdienstzeiten geändert werden. "Die Achtermess gibt es nicht mehr." Prognose: "Da wird der Pfarrer Bayer wahrscheinlich demnächst eine Frühmess kurz nach Melkzeit in Gößenreuth anbieten."

Wenn der Pausenhof fertig umgestaltet ist, soll es auf jeden Fall einen "Tag des offenen Pausenhofes" geben. Wie in der Schule letztes Jahr. "Da gibt es jetzt dreieckige Tische mit Rollen unten dran. Da heißt es dann: Jaqueline, nimm deinen Tisch und setz dich in die Ecke." Angeschnitten wurde auch der Überfall auf den Nachtclubbesitzer. "Mal im Ernst, wer sich so was traut, muss schon abgebrüht sein."

Die Macher hatten beim "Revivel-Schönbergfest" Glück mit dem Wetter: "Die haben den Petrus ausgetrickst, weil das Fest nicht in der Jahresplanung war und spontan angesetzt wurde. Der hatte keine Chance, noch Regenwolken herzubringen." Auch die Sicherheitsmaßnahmen beim Lagervolksfest beleuchteten die Schauspieler. "Das war so sicher wie noch nie. Aber wer hat den Weihnachtsmarkt in Grafenwöhr abgesichert?" "Zur Gefahrenabwehr hat die erste Mannschaft vom TuS/DJK Weihnachtslieder gesungen und das in drei Lagen: falsch, schief und mit Begeisterung."

Bei der Pausenhof-Besprechung nahm man langjährige Betriebe oder Geschäftsübergaben auf die Schippe. Am Schluss tauchte auch ein Pokémon auf, von denen es am Pausenhof ganz seltene Exemplare geben soll. "Wenn das so ist, sollten wir hier lieber nichts verändern", waren sich alle einig.

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