Sonderausstellung zu Elvis Presley als GI im Truppenübungsplatz
"Der King von Grafenwöhr"

Fasziniert schlenderten die Besucher von einem Ausstellungsstück zum nächsten. Bilder: abu (2)
Vermischtes
Grafenwöhr
17.08.2017
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Er ist und bleibt unsterblich. Noch immer sind Millionen Fans von Elvis Presley, dem King of Rock'n'Roll, fasziniert. Anlässlich des 40. Todestags des Weltstars kamen rund 120 Elvis-Fans zur Eröffnung der Sonderausstellung "Elvis als GI - der King in Grafenwöhr" ins Museum nach Grafenwöhr.

Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber beglückwünschte das Museum zu dieser besonderen Ausstellung. Elvis Presley mache die Stadt Grafenwöhr in ganz Bayern bekannt. Schon im Vorfeld sei die Nachfrage zu der Sonderausstellung bei den Medien enorm gewesen. Ein großer Dank ging an Kulturmanagerin Birgit Plößner, die zahlreiche Arbeitstage in die Ausstellung investiert hatte. "Ohne unsere Mitarbeiterin Frau Birgit Plößner wäre diese Ausstellung in dieser Form nie zustande gekommen", schloss sich auch Willi Buchfelder, Vorsitzender des Heimatvereins, dem Dank an.

Elvis-Experte und Aussteller Wolfgang Houschka erzählte einige Anekdoten über den weltberühmten Musiker. Darunter auch seine Begegnung mit Gitarrist James Burton. Der Elvis-Gitarrist habe Houschka bei einem Interview gefragt, wo Grafenwöhr überhaupt liege. Elvis Presley hatte seinen Bandkollegen von dem Ort in der Oberpfalz erzählt. Elvis' einziges Konzert außerhalb der USA in der Grafenwöhrer Micky-Bar sei eine Sensation. Wer davon eine Aufnahme habe, bräuchte nichts mehr zu arbeiten, berichtete der Experte. Der Stadt Grafenwöhr empfahl Houschka, eine Straße nach Elvis Presley zu benennen.

Neben Houschka erinnern Marion Schmid aus Gmünd und Sandra Doß aus Mitterteich mit Porträtzeichnungen und Fanartikeln an den Musiker. Zu sehen sind Banner mit Fotos und Zeitzeugenberichten zu den einzelnen Stationen, als Elvis zum Manöver in Grafenwöhr war. Original Autogramme, Fotos, Zeitzeugenberichte und seltene Sammlerstücke geben einen umfassenden Einblick.

Künstlerin Marion Schmid zeichnete ihre Ausstellungsstücke extra für die Sonderausstellung erst in den letzten zwei Monaten. Sie will die Begeisterung für Elvis Presley und seine Musik durch ihre Bilder lebendig machen. Auch Sandra Doß präsentierte ein Schmuckstück. Sie fertigte eigens für die Ausstellung in Mosaiktechnik ein Elvis-Bild an.

AusstellungDas Museum bietet am 24. September und 10. Oktober zwei Sonderführungen mit den drei Ausstellern an. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Museums, Dienstag bis Donnerstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr, zu sehen und bleibt bis November in Grafenwöhr. (abu)
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