Stadtpfarrer Bernhard Müller gestaltet "Lichtgottesdienst"
Friedenslicht aus Bethlehem

Noch bis zum Heiligen Abend können Gläubige in der Allerseelenkapelle der Friedenskirche das Friedenslicht aus Bethlehem abholen und mit nach Hause nehmen oder an die Gräber ihrer Angehörigen bringen. Bild: az
Vermischtes
Grafenwöhr
20.12.2016
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Das Friedenslicht aus Bethlehem nach ganz Europa bringen: Eine wunderbare Idee, die zugleich eine wunderbare Botschaft überbringt.

Vor Jahren riefen österreichische Pfadfinder die Aktion ins Leben. Seither findet sie ungemein großen Zuspruch. Pfadfinder entnehmen das Licht direkt aus der Grotte in der Geburtskirche von Bethlehem, bringen es per Flugzeug in ihr Heimatland Österreich und von dort wird es in ganz Europa verteilt.

Am dritten Adventsonntag, so informierte Stadtpfarrer Bernhard Müller, nahm es Diözesanbischof Rudolf Voderholzer in Regensburg in Empfang. Gemeindepraktikant Christian Glaser holte das Licht aus Weiden und brachte es in die Pfarrei Grafenwöhr. Der Vorabendgottesdienst zum vierten Advent war als "Lichtgottesdienst" gestaltet. Ministranten brachten das Friedenslicht zu den Gläubigen in die Bänke. Auch die Predigt bezog sich auf das Licht.

Nicht weniger, sondern mehr

Beim Auszug stellte der Stadtpfarrer eine großen Laterne mit dem Friedenslicht auf den Altartisch der Allerseelenkapelle der Friedenskirche. Bis zum Heiligen Abend kann das Licht noch von dort mit nach Hause genommen und/oder auf die Gräber gebracht werden. Kerzen mit Deckel für den Transport stehen zum Kauf bereit.

Am Heiligen Abend, so Müller, werden sämtliche Kerzen feierlich mit dem Friedenslicht entzündet. Sozusagen als Weihnachtsbotschaft: Licht nämlich werde durch das Teilen nicht weniger, sondern mehr - wie bei der Liebe auch.
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