Tag der offenen Tür der Feuerwehr Grafenwöhr
Einsatz am Feuerwehrhaus

Zahlreiche Zuschauer beobachteten die Feuerwehr bei ihrer Arbeit
Vermischtes
Grafenwöhr
11.09.2017
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Eingeklemmte Menschen aus dem Auto befreien, den Notruf absetzen und einen Zimmerbrand löschen. Die Feuerwehrleute haben am Wochenende einiges zu tun - beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr in Grafenwöhr.

Feuerwehrkommandant Alexander Richter hatte sich mit seinem Team einige Attraktionen für die vielen Gäste einfallen lassen. Am Parkplatz zum St.-Michaels-Werk stellten die Feuerwehren Grafenwöhr, Gössenreuth, Gmünd, Hütten, auch Pressath, Eschenbach sowie Kirchenthumbach und selbst die Lagerfeuerwehr des Truppenübungsplatzes Einsatzfahrzeuge und Geräte aus. Von innen und außen konnten die Besucher alles inspizieren - das galt ebenso für das Feuerwehrhaus, die Umkleiden, Gerätehallen, Aufenthaltsräume und die moderne Schlauchpflegemaschine.

Zudem boten die Feuerwehrleute eine Kostprobe ihres Könnens an: In einem Auto waren nach einem Unfall Personen eingeklemmt und verletzt worden. Die Frauen und Männer befreiten sie mit Hilfe der Schneidegeräte. Zugführer Marco Arnold und Lena Schreglmann vom BRK erläuterten den Zuschauern parallel die einzelnen Schritte des Szenarios, vom Ansprechen der Verletzten bis hin zum Abnehmen des Daches und dem Transport ins Krankenhaus. Im Anschluss konnten die Gäste das Schneidwerkzeug ausprobieren.

Später stand die Brandbekämpfung im Mittelpunkt. Die Feuerwehrler zeigten, wie ein Fettbrand korrekt gelöscht wird. "Wasser marsch" hieß es auch bei einem Zimmerbrand. Dafür hatte die Feuerwehr eine Bretterbude aufgebaut, in der sie zuerst Feuer legten und es dann wieder löschten. So konnten die Zuseher die einzelnen Schritte eines Einsatzes verfolgen.

Neben den Schauübungen gab es Infos über die Feuerwehren in Grafenwöhr und Umgebung, aber auch in ganz Bayern. Der Spielmannszug der Feuerwehr sorgte für die musikalische Begleitung und die kleinen Gäste konnten sich beim Kinderschminken bemalen lassen und sich danach in der Hüpfburg austoben.
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