Verdi fordert bei Tarifverhandlungen mit den US-Streitkräften fünf Prozent
High Five für fünf Prozent

Vermischtes
Grafenwöhr
13.09.2017
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Am Dienstag, 12. September, wurde es ernst für die Zivilbeschäftigten der US-Truppenübungsplätze in Hohenfels, Vilseck und Grafenwöhr: In Berlin haben die Tarifverhandlungen für die bundesweit etwa 13 000 Zivilbeschäftigten bei den ausländischen Streitkräften begonnen. Die Gewerkschaft Verdi fordert für ihre Mitglieder eine Erhöhung der Tabellenwerte um fünf Prozent, mindestens aber um 100 Euro und eine bessere Absicherung für Schäden während der Arbeitszeit.

"Wir sind gespannt, wie sich der Regierungswechsel in den USA auf unsere Lohnforderungen bemerkbar macht - die Trump-Administration ist dazu schwer einschätzbar", beschreibt Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner die Stimmung. Unter dem Motto High Five für fünf Prozent positionierten sich die Oberpfälzer Verdi-Vertrauensleute für ihre Forderung.

Im Gespräch mit Verdi-Verhandlungsführer Tobias Schürmann hofften sie auf ein ernsthaftes Angebot der Arbeitgeberseite bereits in der ersten Verhandlungsrunde. "Die Kolleginnen und Kollegen haben eine anständige Erhöhung verdient, um den Anschluss an die Entgelte nicht zu verpassen," bekräftigte Verdi-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner.
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