Neue Mitarbeiter am Truppenübungsplatz Grafenwöhr
Gut in Schuss

Neue Mitarbeiter aus der Region rund um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr sind künftig für die Schießbahn verantwortlich. Bild: mor
Wirtschaft
Grafenwöhr
12.10.2017
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Die US-Armee hat 34 neue deutsche Schießbahnarbeiter eingestellt. Die Verantwortlichen des 7. US-Armee-Ausbildungskommandos (7th ATC) heißen die neuen Range-Worker willkommen.

Die Mitarbeiter stammen aus der gesamten Region rund um den Grafenwöhrer Truppenübungsplatz. Die Verstärkung und Verjüngung des Personalstands ist auch für die Betriebsvertretung erfreulich.

Günter Arnold, Betriebsleiter des Ranges-Support-Teams (Zielbauabteilung), begrüßte im Unterrichtsraum von Range-Control die neuen Kollegen. Aus zahlreichen Bewerbungen wurden die 34 Männer ausgesucht, die aus Gemeinden rund um den Übungsplatz von Vilseck über Auerbach bis Grafenwöhr stammen. Der Leiter von Range-Operations, Oberstleutnant Jeffrey Anderson, ließ die neuen Mitarbeiter wissen, wie wertvoll ihr Beitrag für die Ausbildung von amerikanischen, deutschen und NATO-Soldaten sowie den multinationalen Truppen ist. Dies unterstrich auch Oberst Timothy Davis, G-3-Offizier des US- Ausbildungskommandos: "Ihre Arbeit ist ein bedeutender Beitrag zur Europäischen Abschreckungsinitiative".

Johann Danninger, Betriebsratsvorsitzende der deutschen Angestellten bei 7th ATC, erläuterte die Strukturen der Personalvertretung und sagte die Unterstützung seines Büros zu. Auf Nachfrage unserer Zeitung begrüßt Danninger die erste größere Einstellung seit langem. Mit den 34 neuen Arbeitern, die durchschnittlichen Alters sind und überwiegend aus handwerklichen Berufen kommen, wird der derzeitige Personalstand verjüngt und gleichzeitig entlastet.

"Die Mehrarbeit auf den Schießbahnen ist für die jetzige Crew nur schwer zu stemmen", erklärte Danninger. Die Mitarbeiter wurden mit befristeten Zwei-Jahres-Verträgen eingestellt. Der Betriebsratsvorsitzende hofft aber dennoch auf eine spätere Übernahme oder auf das Nachrücken für ausscheidendes Stammpersonal.

Die Neuen werden überwiegend in zwei Schießbahnbereichen eingesetzt, die aufgrund des gestiegenen Trainingsbedarfs wieder eröffnet wurden.
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