Leistungsverbesserung für gesamten Gemeindebereich - Förderprogramm nutzen
Breitband: endlich der Durchbruch?

Lokales
Guteneck
02.05.2013
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In vielen Ortsteilen der Gemeinde Guteneck ist es gerade noch möglich E-Mails zu versenden. Bei aufwendigen Dateien gibt es oftmals Probleme. In vielen Ortsteilen ist nur ein Mbit oder weniger verfügbar. Die Gemeinde hat mit Unternehmen schon wiederholt Verhandlungen zur Verbesserung der leidigen Situation geführt. Sie gestalteten sich anfangs vielversprechend, scheiterten dann aus Gründen der Wirtschaftlichkeit. Doch nun ist Land in Sicht.

Die Gemeinde einen Breitbandanbieter gefunden, der den größten Teil der Gemeinde mit dem "schnellen" Internet versorgen kann. Darüber hinaus wird auch für die anderen Ortsteile eine wesentliche Verbesserung erreicht. Bürgermeister Hans Wilhelm hatte deshalb eine Informationsversammlung einberufen, die auf enormen Interesse stieß - bei Jugendlichen und bei Unternehmern.

Dipl.Ing. Thomas Lang vom Bayerischen Breitbandzentrum informierte über die neuen Fördermöglichkeiten zur Breitbanderschließung. Der Freistaat hat für 2013 und 2014 Mittel von insgesamt 500 Millionen bereitgestellt. Jede Gemeinde, die Verbesserungen für die Breitbandversorgung anpeilt, bekommt aus dem Programm eine Förderung von bis zu 500 000 Euro, muss sich aber mit einer Eigenleistung von 20 Prozent an den Ausbaukosten beteiligen.

Der erste Schritt ist die Festlegung des Erschließungsgebietes. In einer Bedarfsanalyse wird das benötigte Volumen ermittelt. So muss in einem Gewerbegebiet mindestens ein Betrieb einen Bedarf von 50 Mbit belegen. In einem Kumulationsgebiet müssen mindestens fünf Unternehmen - dazu zählen auch Landwirte oder Photovoltaikbetreiber - einen Bedarf von je 30 Mbit glaubhaft nachweisen.
Nach Beendigung der Arbeiten müssen alle Anschlussinhaber im Erschließungsgebiet mit diesen Übertragungsgeschwindigkeiten zuverlässig versorgt werden. Es sind sogar gemeindeübergreifende Projekte möglich. Der Förderhöchstbetrag beträgt auch hier 500 000 Euro pro Gemeinde. Dies bietet sich vor allem an, wenn sich Vorwahlgebiete überschneiden. Der Vorteil besteht hierin bei weniger Verwaltungsaufwand und einer attraktiveren Ausgangssituation für die Netzbetreiber.

Nach Vorstellung der technischen Details (Bericht unten) war Bürgermeister Wilhelm war optimistisch, dass die Gemeinde nach mehreren vielversprechenden Versuchen - die leider nicht zum Erfolg führten - die erneute Chance und vor allem die außergewöhnlich hohe Förderung auf jeden Fall nutzen wird, um das leidige Dilemma endlich zu beheben.
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