Bauland stärkt Gemeinde

Im Entwurf des Bebauungsplans "Weidenthal - Hütberg I" sind fünf Bauparzellen, in unterschiedlichen Größen zwischen 700 bis 840 Quadratmeter, vorgesehen. Der Gemeinderat billigte den Entwurf und beauftragte die Verwaltung, die weiteren Schritte einzuleiten. Bild: haa
Politik
Guteneck
27.12.2016
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Wegen verstärkter Nachfrage nach Bauland in der Ortschaft Weidenthal hat der Gemeinderat die Aufstellung eines einfachen Bebauungsplans für das Gebiet "Weidenthal-Hütberg I" beschlossen. Damit soll erreicht werden, dass junge Familien in ihrer Heimat sesshaft bleiben können und nicht abwandern.

In dem von Architekt Johannes Schießl von der Verwaltung erstellten Entwurf des Bebauungsplans sind erst einmal fünf Bauparzellen, in unterschiedlichen Größen zwischen 700 bis 840 Quadratmeter, vorgesehen. Hier dürfen Wohnhäuser bis maximal zwei Vollgeschosse errichtet werden. Baugrenzen und Baulinien sind nicht festgesetzt.

1500 Euro für Sportfreunde

Allerdings ist von der Garage und der Grenze zur Erschließungsstraße ein Abstand von mindestens sechs Meter erforderlich. Die Garagenzufahrt darf nicht eingefriedet werden. Weiter ist vom Hauptgebäude bis zur Straße ein Abstand von mindestens vier Meter einzuhalten. Der Gemeinderat billigte den Bebauungsplanentwurf. Die Verwaltung wird die frühzeitigen Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung durchführen. Wenn der Bebauungsplan rechtskräftig ist, erfolgen die Erschließungsarbeiten durch die Gemeinde.

Die Sportfreunde Weidenthal-Guteneck stellten Antrag auf Zuschuss für den laufenden Spielbetrieb. In dem Schreiben wurden vor allem die hohen Unterhaltskosten für die Fahrzeuge und Gerätschaften sowie die laufenden Investitionen angeführt. Im Verein, der mittlerweile 397 Mitglieder zählt, wird hervorragende Nachwuchsarbeit geleistet. Dadurch ist es möglich in jeder Klasse eine Mannschaft zu stellen. Der Gemeinderat bewilligte, wie auch schon in den Vorjahren, ebenfalls für 2016 den im Haushalt vorgesehenen Betrag von 1 500 Euro.

Schulweg sicherer gestalten

Bürgermeister Johann Wilhelm wies darauf hin, dass auch aus der Gemeinde vermehrt Fundtiere ins Tierheim nach Schwandorf gebracht werden. Die Gemeinde muss dann die Kosten für die Unterbringung tragen, bis der Besitzer ermittelt ist. Nun wird mit dem Tierheim eine vertragliche Vereinbarung für die Entrichtung eines Pauschalbetrages getroffen.

Bei der letzten, in Unteraich durchgeführten Geschwindigkeitskontrolle, wurden im Zeitraum von vier Stunden knapp 1 000 Fahrzeuge gezählt. Neben mehreren Geschwindigkeitsüberschreitungen, wurde bei einem Fahrzeug der Rekord von 120 Stundenkilometer ermittelt.

Hebesätze konstant

In Anbetracht der starken Verkehrsfrequenz und der damit verbundenen Gefahr für die Schüler, regte zweite Bürgermeisterin Anita Bauer aus aktuellem Anlass an, den Schulweg, von der Bushaltestelle aus in den Ort, sicherer zu gestalten. Der Bürgermeister wird daher mit der Straßenbaubehörde Kontakt aufnehmen, um hier eine Lösung zu finden.

Der Gemeinderat hatte über die Hebesätze für die Realsteuern zu befinden. Derzeit betragen die Hebesätze für die Grundsteuer A 350 Prozent, Grundsteuer B 320 Prozent und für die Gewerbesteuer 300 Prozent. Der Bürgermeister schlug vor, die Hebesätze nicht zu erhöhen sondern in der bisherigen Höhe zu belassen. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag zu. Wilhelm berichtete auch kurz von der kürzlich stattgefundenen Auftaktveranstaltung zur Dorferneuerung von Pischdorf. Die Versammlung war sehr gut besucht und es wurde auch gleich die ersten Vorarbeiten getätigt. Am 12. Januar trifft sich der Arbeitskreis zu einer weiteren Sitzung. Im Zusammenhang mit der Dorferneuerung wird der Landkreis auch die Durchgangsstraße ausbauen, gab der Bürgermeister bekannt.
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