11.03.2018 - 20:00 Uhr
Guteneck

Gemeinderatsitzung in Guteneck Bereitschaft für Eigenleistungen vorhanden

Die Renovierung des ehemaligen Schulhauses in Guteneck wird eine arbeitsaufwändige Maßnahme. Im Zuge energetischen Sanierung werden die Außenmauern und der Dachbereich wärmegedämmt. Aber auch im Innenbereich erfolgen verschiedene Umbauten.

Das alte Schulhaus in Guteneck wird einer gründlichen Innen- und Außenrenovierung unterzogen. Die Gewerke wurden bereits vergeben. Die Vereine wollen sich mit viel Eigenleistungen einbringen.
von Hermann HaasProfil

Ohne die außergewöhnlich gute Förderung der Maßnahme wäre die Sanierung des Gebäudes in diesem Rahmen keinesfalls möglich gewesen, verdeutlichte Bürgermeister Johann Wilhelm bei der Gemeinderatsitzung. Über das "Kommunalinvestitionsprogramm" (KIP) wird die Wärmedämmung der Außenwände, der Fenster, des Daches und anderen Maßnahmen gefördert.

Für die Umbauten an den Innenräumen sowie die Installationen und andere Maßnahmen, die nicht über das KIP-Programm bezuschusst werden, stellte die Gemeinde bei der Regierung Antrag auf Förderung aus dem Programm "Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER).

Die Gemeinde Guteneck kann sich hier eigentlich sehr glücklich schätzen, dass die Maßnahme in die Förderung aufgenommen wurde, hob der Bürgermeister hervor. Von den 14 Kommunen die für dieses Projekt damals eine Förderung beantragten, wurde erfreulicherweise nur das Konzept der Gemeinde Guteneck berücksichtigt.

Bereit zu Eigenleistungen

In der vorangegangenen Gemeinderatsitzung wurden bereits die überwiegende Anzahl der Gewerke an die einzelnen Firmen vergeben. Diesmal wurde nur noch über die Beauftragung der Putzarbeiten beraten. Das Architekturbüro Schönberger legte hierzu einen Angebots-vergleich ausgearbeitet. Die Firma Gallitzendörfer aus Pleystein hatte das wirtschaftlichste Angebot eingereicht.

Christian Schönberger gab bekannt, dass vonseiten des Schützenvereins, wie auch von den anderen Vereinen, große Bereitschaft besteht, bei den Umbauarbeiten aktiv mitzuarbeiten und, so viel wie möglich, an Eigenleistungen einzubringen. Dies ist auch mit den beauftragten Firmen bereits so vereinbart. Dadurch können die Kosten wesentlich mit gesenkt werden.

Mit den ersten Arbeiten wird bereits Anfang März gestartet. Wenn alle Arbeiten nach dem Zeitplan ausgeführt werden können, soll bis zum Spätherbst das sanierte Gebäude dann schon wieder bezugsfertig sein.

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