31.01.2017 - 16:24 Uhr
GuteneckOberpfalz

Nicht nur wegen Schuhgröße 47

Unter neuer Führung stehen die Sportfreunde Weidenthal. Vorsitzender Richard Duschner übergibt nach zwölf erfolgreichen Jahren sein Amt. Er "hinterlässt große Fußstapfen".

Franz Kirchberger folgt auf Richard Duschner. Im Bild der neu gewählte Vorstand der Sportfreunde Weidenthal: Hintere Reihe von links Oliver Eckl, Jonas Schmucker, Klaus Großmann, Franz Kirchberger, Stefan Schmittner, Daniel Maderer und Johannes Lippert, vordere Reihe von links Regina Manner, Daniela Zeitler, Maria Heindl, Maria Böckl und Karin Lippert. Bild: ema
von Elisabeth MannerProfil

-Weidenthal. "Und das nicht nur wegen seiner Schuhgröße 47", so der neu gewählte Vorsitzende Franz Kirchberger. Im Namen des gesamten Vorstands bedankte sich auch Bürgermeister und Ehrenmitglied Johann Wilhelm bei Richard Duschner für sein Engagement für den Sportverein.

Zwei Aufstiege konnte die Herrenmannschaft des SF Weidenthal unter seiner Leitung feiern. Eines der größten Projekte seiner Amtszeit war der Sportheimumbau. In guter Zusammenarbeit mit vielen Helfern stellte Duschner seine Erfahrung im Baubereich unter Beweis.

"Mädchen für alles"

Zahlreiche Veranstaltungen riefen die Sportfreunde unter seiner Führung ins Leben, die das Vereinsleben bereichern. Die Sportheimkirwa, Vereinsausflüge, einen Preisschafkopf, den Sportlerfasching und die Saisonabschlussfeier im "Kirchbergerstodl" zählen zu den Höhepunkten im Vereinskalender. Als "Mädchen für alles" unterstützte er stets seine Mitglieder und übernahm viele Aufgaben selbst, wie die des Stadionsprechers bei den Heimspielen der Herrenmannschaft.

Eine harmonische Zusammenarbeit und einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander wünscht sich Franz Kirchberger für den neuen Vorstand. Er besteht aus Maria Böckl (zweite Vorsitzende), Daniel Maderer (Kassier), Stefan Schmittner (Schriftführer), Jonas Schmucker (Spartenleiter), Johannes Lippert (Jugendleiter), Regina Manner (Mädchen- und Damenmannschaftsleiterin), Oliver Eckl, Klaus Großmann, Karin Lippert, Daniela Zeitler und Maria Heindl (Beisitzer). Für die Zukunft hat sich Kirchberger einige Ziele gesetzt. Als ersten Punkt nannte er den Klassenerhalt, "den wir mit genügend Motivation noch schaffen können". Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf der Jugendabteilung. Sie sei die Basis des Vereins, weshalb der Nachwuchs besonders gefördert werden müsse.

Seele des Vereins

Vor allem die Sparte des Mädchenfußballs freue sich über neue Spielerinnen, um den Erhalt der Damenmannschaften zu sichern. Diese bezeichnete er als "Seele des Vereins" und als "Kleber, der die Sportfreunde zusammenhält", was auch die gute Frauenquote im Vorstand zeige.

Mit genügend Motivation können wir den Klassenerhalt noch schaffen.Vorsitzender Franz Kirchberger
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