05.03.2018 - 20:00 Uhr
Guteneck

Zweite Bogenjagd auf Schloss Guteneck Jagd auf Mufflons und Kojoten

Das Schloss Guteneck ist zum zweiten Mal Austragungsort eines Bogenschützen-Wettkampfes. 84 Schützen aus ganz Deutschland und Polen treten bei der Bogenjagd gegeneinander an. Den Sieg holt am Ende ein Favorit.

Organisator Josef Eckl (rechts) gratulierten den Erstplatzierten der einzelnen Klassen. Den Gesamtsieg holte sich wieder Ralph Schulz aus Böblingen (Zweiter von links). Bild: ema
von Elisabeth MannerProfil

Nach der Begrüßung durch Organisator Josef Eckl und Gastgeber Burkhard Graf Beissel von Gymnich machten sich die Teilnehmer - aufgeteilt in zwei Gruppen - in das nahe gelegene Waldstück auf. Dort erwarteten sie 28 Stationen mit Tierfiguren, unter anderem Mufflons und Kojoten. Geschossen wurde aus jagdlichen Entfernungen. Je genauer die Schützen ihre Pfeile platzierten, desto mehr Punkte gab es.

So ermittelten die Veranstalter aus den unterschiedlichen Bogensportklassen die jeweiligen Sieger. Insgesamt waren die Teilnehmer in sieben Klassen unterteilt. Die Erstplatzierten Ingo Unger, Ralph Schulz, Peter Reitzner, Andreas Dörfler, Ursula Piendl, Anja Birner und Martina Frey traten zum Abschluss des Turniers im Gutsstadl gegeneinander an, um den allgemeinen Sieger zu ermitteln. Wie bereits bei der letzten Bogenjagd auf Schloss Guteneck entschied Ralph Schulz aus Böblingen, der amtierende Deutsche Hallenmeister im Bogenschießen, den Wettkampf für sich. Josef Eckl überreichte ihm einen Gutschein für zwei Personen für das Ritteressen auf dem Schloss. Die jeweils Erst- bis Drittplatzierten durften sich ihre Preise aus einer Menge an Sachpreisen frei aussuchen. Der Bogenparcours auf Schloss Guteneck existiert seit 2015. Seitdem erfreut sich der Verein stetig ansteigender Besucherzahlen. Im vergangenen Jahr verzeichneten sie rund 1000 Schützen, die den Parcours absolvierten. Die Betreiber, die "Bogenschützen Guteneck", haben sich zu Saisonbeginn einige Änderungen einfallen lassen, wie beispielsweise neue Tiere und Szenen im Wald. Der Rundweg, der sich über 3,5 Kilometer im Waldgebiet "Herrenberg" erstreckt, ist bei ausreichenden Lichtverhältnissen täglich geöffnet.

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