09.08.2017 - 20:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Hahnbach bereitet sich aufs Frohnbergfest vor Viele fleißige Hände

Einen beeindruckenden Vorlauf braucht das Frohnbergfest in Hahnbach, das insgesamt sieben Tage dauert. Bevor es am Samstag losgehen kann, muss unter anderem der Putzlappen geschwungen werden. Es kommen jedoch noch viele weitere Vorbereitungen hinzu.

Das Gnadenbild auf dem Frohnberg ist alljährlich das Ziel tausender Pilger. Am Samstag setzt der Ansturm wieder ein. Bild: mma
von Autor MMAProfil

So reinigt Mesnerin Rosmarie Rauch nicht nur frühzeitig die Sakristei, sie sorgt sich auch um den Blumenschmuck, die Altardecken, die liturgischen Gewänder und die benötigten Kerzen. In der Woche vor dem Bergfest beginnt dann Kirchenpfleger Konrad Huber mit dem Mähen des Kirchplatzes. Für die 5000 Quadratmeter braucht er zwischen vier und fünf Stunden mit seinen Geräten. Diese Arbeit übernimmt er übrigens ehrenamtlich sogar zehn- bis zwölfmal pro Jahr.

Mit Dampf am Freialtar

Dann rollt größeres Gerät an: Franz Erras hilft Huber mit dem Dampfstrahler, um den Freialtar oben und unten, hinten und vorne zu säubern. Nach etwa drei Stunden erstrahlt dieser wieder in seiner Pracht und Schönheit. Fleißige Helfer und Hände machen dann die Grünfläche auch frei von Unkraut. Auch die Bänke müssen auf den Frohnberg transportiert und in Paletten nah an ihrem Bestimmungsort abgestellt werden. Die massiven Sedilien für die Liturgien werden bereits am Donnerstag aus dem Kircheninnenraum nach draußen gebracht.

Markus Hubmann und Hans Winkler kümmern sich in der Zwischenzeit um die Lautsprecher und die Lichtleitungen. Der Männergesangsverein schafft an diesem Tag auch seine Chor-Podeste nach der Probe vor den Kirchenplatz. Auch die sechs Fahnenstangen von Kirche und Gemeinde werden aufgestellt und die vier katholischen, die evangelische und die gemeindliche Fahne werden gehisst. Am Samstag heißt es dann gemeinsam zupacken: Der komplette Pfarrgemeinderat sowie die Kirchenverwaltung stellen vor dem Freialtar die Bänke auf.

Zu den Vorarbeiten gehören auch die Einteilungen für die Liturgien. Schon im Mai haben sich die Chöre getroffen, um ihren Einsatz zu koordinieren. Aber auch die liturgischen Dienste, die Lektoren, Organisten, Kantoren, Kommunionhelfer und Sammler bekommen ihren festen Plan nach Absprache. Damit dann auch alles gut und sicher während der Woche funktioniert, ist Kirchenpfleger Konrad Huber bei allen Gottesdiensten in den kommenden sieben Tagen präsent.

Mit dem Bus zum Frohnbergfest

Auch heuer gibt es wieder eine eigene Buslinie, welche die Amberger zum Frohnbergfest nach Hahnbach bringt: Die Linie 6332 setzt am Samstag, 12. August, ein. Das Unternehmen Meidenbauer fährt täglich bis Montag, 21. August, die Strecke mit vielen Haltestellen ab.

An den Sonntagen bietet die Firma auch Zusatzfahrten an. Die erste Fahrt von Amberg zum Frohnberg startet am Samstag um 15.49 Uhr in der Max-Josef-Straße in Amberg, am Bahnhof um 16 Uhr. Die letzte Fahrt geht am Sonntag, 16. August, um 22.30 Uhr zurück nach Amberg. An den Werktagen fahren in Amberg die Busse um 16, 17, 18, 19 und 20 Uhr zum Frohnberg am Busbahnhof weg. Bei den Hinfahrten kann nur zu- und bei den Rückfahrten nur ausgestiegen werden.

Der Fahrpreis an allen Haltestellen kostet- außer an denen in Hahnbach - 2,80 Euro. Kinder zahlen bis 15 Jahre 1,40 Euro. Für die Hin- und Rückfahrt sind 5 Euro zu berappen ( Kinder 2,50 Euro). Gruppen ab zehn Personen sollten sich anmelden unter Telefon 096 65/95 043. Das Busunternehmen Meidenbauer spendet darüber hinaus pro gekaufte Fahrkarte 20 Cent für den Erhalt der Frohnbergkirche. (mma)

Den Fahrplan gibt es im Internet unter: www.frohnbergfest.net.

Das Programm

Den Auftakt bildet am Samstag , 12. August, der Kreuzweg ab 17 Uhr. Um 18 Uhr ist Vorabendgottesdienst mit Pfarrer Christian Schulz zum Thema "Maria - Schutzfrau Bayerns".

Um 8.30 Uhr ist Sonntagseucharistie mit Pfarrer Schulz und dem Predigtthema "Maria - Gott macht alles gut". Um 10 Uhr wird der Hahnbacher Pfarrer über "Maria - Gottes Ruf und des Menschen Antwort" predigen. Um 12 Uhr betet man den "Engel des Herrn". Um 18 Uhr feiert der Hahnbacher Ruhestandsgeistliche Pfarrer Hans Peter Heindl die Eucharistie.

Am Montag , 14. August, ist die erste Eucharistiefeier bereits um 8 Uhr mit dem Predigtthema "Maria - Gott zur Welt bringen". Pfarrer Schulz predigt, ebenso um 10 und 18 Uhr. Der vormittägliche Gottesdienst ist für Kranke und Behinderte gedacht. Die Vorabendmesse ist um 18 Uhr.

Dienstag , 15. August, ist das "Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel", das Patrozinium der Bergkirche. Im Gottesdienst um 8.30 Uhr predigt Diakon Dieter Gerstacker und um 10 Uhr Pfarrer Schulz. Um 16 Uhr ist Mariensingen. Ab 18 Uhr exegiert Schulz unter dem Motto"Maria - himmlische Hilfe".

Am Mittwoch , 16. August, ist in der Eucharistiefeier um 8 Uhr das Predigtthema "Maria - die Welt auf den Kopf stellen". Um 10 Uhr ist ein Gottesdienst für Kinder und Schüler mit Pfarrvikar Christian Preitschaft. Um 18 Uhr spricht der Pfarrvikar über "Maria - leben und glauben lernen" bei der Abendmesse.

Am Donnerstag , 17. August, wird Schulz zwei Gottesdienste zelebrieren: Um 8 Uhr zum Thema "Maria - Mut zur Demut" und beim Gottesdienst für Senioren. Um 18 Uhr ist ökumenischer Gottesdienst mit dem evangelischen Pfarrer Wolfgang Bruder aus Sulzbach-Rosenberg.

Pfarrer Schulz spricht am Freitag , 18. August, um 8 Uhr über "Maria- Hoffnung, die trägt". Um 18 Uhr ist eine Eucharistiefeier. Um 21 Uhr beginnt die "Nacht der Lichter". Pfarrvikar Christian Preitschaft will mit Gläubigen bei Kerzenschein vor dem Taizékreuz "singen, beten und still werden".

Pfarrer Schulz ist Zelebrant beim Gottesdienst am Samstag , 19. August. Um 8 Uhr predigt der Diakon und um 18 Uhr spricht Schulz über "Maria - Liebe macht schön".

Mit Sonntag , 20. August, schließt das Bergfest. Um 8.30 Uhr spricht Pfarrer Schulz über "Maria - im Untergang nicht untergehen". Um 10 Uhr zelebriert Seniorpfarrer Hans Peter Heindl die Messe. Am Abend umrahmen die Hahnbacher Marktbläser den Gottesdienst mit Weihbischof Josef Graf. (mma)

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