13.10.2017 - 20:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Praxisübung mit der Wünschelrute Leben seit der Frühzeit auf der Kapellenwiese

Amberg-Sulzbach. Hannelore und Erdreich Kiecker gingen im Namen der AOVE in Schalkenthan bei Hahnbach auf Schatzsuche und nahmen die Teilnehmer der vorangegangenen Übung für Wünschelrutenpraxis mit auf eine Reise durch viele Jahrhunderte. Diese erspürten mit der Rute verschiedene Strahlen, die die Kieckers anschaulich mit geschichtlichen Informationen in Verbindung brachten.

Eine zufällig sich gefundene Gruppe aus dem Teilnehmerkreis findet unter Leitung von Hannelore Kiecker (erste von rechts) mit ausschlagender Wünschelrute in der Hand Strahlung wie Wasseradern aus der Erde und Geomanten auf der Erde. (Bild: H. u. E. Kiecker)
von Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-EhenbachProfil

Ort des Geschehens war, äußerlich gesehen, einfach ein Berg in der Dorfmitte mit einer Kapelle. Diese wurde, entgegen der kirchlichen Tradition nicht in Ostwest-, sondern in Nordsüdrichtung gebaut. Genau in ihrer Mittelachse verläuft eine Wasserader von Norden nach Süden. Die für eine Kapelle so wichtige Kreuzung des Erdstrahlennetzes befindet sich im Eingang. Daneben wächst ungewöhnlicherweise eine Linde genau auf einer Wasseraderkreuzung. Die Zeichen von Wasserfluss sind in der Rinde ihres gewundenen Stamms sichtbar. Dass an gleicher Stelle ein Erdstrahl senkrecht aus der Erde tritt, gefällt anscheinend Bienen: Ein Volk hat in der "aromatischen" und energiereichen Atmosphäre im Stamm seinen Lebensraum gefunden.

Die größte Kraft auf dem Platz übt ein breiter, an der Oberfläche verlaufender geomantischer Strahl aus, der die Bergkuppe mit der Kapelle von Urspring Richtung Weißenberg überstreicht. Er kennzeichnet Orte, die zur Verteidigung gegen Feinde aus dem Osten im 10. Jahrhundert gemeinsam eine Grenze errichtet haben. Bereits viel früher, im ersten Jahrhundert vor Christus, durchwanderten Kelten diese Region friedlich. Sie hinterließen lediglich eigene Gräber. Drei im Dreieck angeordnete Keltengräber wurden auf der obersten Bergwiese per Rute geortet.

Die Vielzahl an Strahlen, die die Teilnehmern erfühlten, und die reiche Geschichte machen den Berg in Schalkenthan radiästhetisch gesehen zum großen Schatz. Damit solch interessante Orte mit Strahlung und Geomanten nicht vergessen werden, hat Erdreich Kiecker dem Thema unter dem Titel "Die Rutenkunst" eine Ausstellung gewidmet. Diese ist von Freitag, 27. Oktober, bis Sonntag, 12. November, täglich von 13 bis 17 Uhr in den Räumen des Kulturstift, Neustift 47, in Amberg geöffnet.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.