03.01.2018 - 20:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Serenade der Amberger Chorgmeinschaft an Silvester: Gut eingestimmt in den Silvesterabend

Die Chorgemeinschaft stimmt unter der Leitung von Dieter Müller mit einer einstündigen Abendmusik perfekt auf Silvester ein. Das Ensemble feiert parallel dazu sein zehnjähriges Bestehen und hat in der Erlöserkirche Gäste dabei: die Flötistinnen Iwona und Sarah Simonides sowie Organistin Ute Neger.

Iwona und Sarah Simonides mit ihren Querflöten und Ute Neger an der Orgel erwiesen sich als sensible und akkurate Interpreten mit breitem Repertoire. 
von Autor MMAProfil

Amberg. (mma) Mit dem Allegro aus der Sonate F-Dur von Georg Friedrich Händel eröffneten Flöten und Orgel fröhlich stimmend die Serenade. In seinen Grußworten gratulierte Pfarrer Johannes Blohm dem Chor zu über 30 erbaulichen Konzerten in zehn Jahren. "Behütet und mit Gottes Segen" mögen alle ins neue Jahr gehen, wünschte der Hausherr.

Das Jesaja-Zitat "Tröstet mein Volk", das Eduard Karl Nössler vertont hatte, sowie Johannes Eccards Interpretation "Übers Gebirge Maria ging" sprachen von sicherer und Gott getragener Hoffnung auf eine gute Zukunft. Die beiden Flötistinnen und ein Basso continuo an der Orgel verstärkten perfekt die entspannte Stimmung mit dem Vivace aus der Triosonate in e-Moll von Johann Joachim Quantz.

Nachdenklicher und gesetzter ertönten lateinisch gesungene musikalische Mediationen zum Geheimnis der Weihnacht. Mit dem "O Magnum Mysterium" von Tomaso L. da Victoria und Franciscus de Rivulos "Verbum caro factum est" (Das Wort ist Fleisch geworden) besang die Chorgemeinschaft die wunderbare Inkarnation Gottes vor über 2000 Jahren. Besinnlich auch die darauffolgende Reflektion für Flöte und Orgel von Gabriel Fauré. Jubilierende und tiefgehende Weihnachtsfreude vermittelten Leonhard Schröters "Freut euch, ihr lieben Christen" und "Ich steh an deiner Krippen hier" von Johann Sebastian Bach. Passend folgte eine "Berceuse", ein Wiegenlied von Isaac Albeniz durch Flöten und Orgel. Klar und glaubenssicher bedachten die gut verständlichen Stimmen alttestamentliche Prophetien und Glaubenswahrheiten mit Michael Prätorius' "Es ist ein Ros entsprungen", Hansmaria Dombrowskis "Eja, so seht den Rosenstrauch" und Karl Riedels "Lasst alle Gott uns loben".

Mit Johann Pachelbels Kanon für zwei Flöten und Orgel, den Daniel Dorff arrangiert hatte, beeindruckten Iwona und Sarah Simonides sowie Ute Neger wiederum sicher und einfühlsam auf der Empore. Mit "Morgenstern der finstren Nacht" von Max Jobst, "Der Morgenstern ist aufgedrungen" von Carl Thiel und Johann Sebastian Bachs "Brich an, o schönes Morgenlicht" beendete die Chorgemeinschaft überzeugend und zuversichtlich die gute Stunde.

Zum nächsten Auftritt kommt die Gruppe am Sonntag, 18. März, um 17 Uhr in die St.-Michael-Kirche in Poppenricht. Unter dem Titel "Stabat Mater" trägt die Chorgemeinschaft mit einem Orchester Werke von Purcell, Schubert, Rheinberger und Mendelsohn-Bartholdy vor.

 

 

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