Bauausschuss stützt sich auf Vorgaben des Landratsamtes - Ganze Reihe von Anträgen behandelt
Auflagen für Sandabbau bei Iber

Lokales
Hahnbach
16.04.2013
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Mit 16 Anträgen und Anfragen hatte der Bau- und Umweltausschuss eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. 15 Fälle wurden einstimmig genehmigt.

Zur Anfrage von Christian Wiesnet, ein Einfamilienhaus und eine Lagerhalle mit Büro an der Straße "Zum Süßer Berg" zu errichten, wurde die Örtlichkeit besichtigt. Dazu wird dem Gemeinderat die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplans empfohlen.

In ursprünglichen Zustand

Ebenfalls in Augenschein genommen wurde das Gelände in Iber zum Abgrabungsantrag von Jürgen Werner für Sandabbau und Rekultivierung östlich der Ortschaft. Hinsichtlich der Abbautiefe und der Maßnahmen nach deren Abschluss liegt zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands ein verbindlicher Vorbescheid des Landratsamtes vor. Zur Nutzung der Abfuhrtrasse über öffentliche Feld- und Waldwege, die Gemeindestraße und die Brücke über den Leherbach ist eine Sondernutzungsvereinbarung zu schließen. Darin sind Verkehrssicherungspflicht, Unterhalt sowie Erneuerung der Wege und Brücke nach dem Ende der Rekultivierung zu regeln. Zur Schonung der Straße Iber-Süß hat der Transport von Abbau- und Auffüllmaterial im weiteren Verlauf über die Kreisstraße AS 21 zu erfolgen.
Für den Neubau einer Holzlege von Wolfgang Schmidt im Grundweg wurde wegen des ausreichenden Abstands zur Grundstücksgrenze der Befreiung von Festsetzungen des Bebauungsplans zugestimmt. Um eine bessere Bewirtschaftung der Waldgrundstücke zu gewährleisten, wird der öffentliche Feld- und Waldweg (Hackerweg, östlich von Frohnhof), Gemarkung Adlholz, nach Absprache mit den beteiligten Grundstückseigentümern verlegt.

Nach der Fibel

Hinsichtlich der Kleinbetragsförderung aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm bestätigt das Gremium, dass die erfolgte Sanierung am Anwesen Hauptstraße 77 mit den Zielen der Gestaltungssatzung und -fibel des Marktes Hahnbach übereinstimmen.

Dem Neubau einer Halle, eines Gartenhauses und einer Pferdekoppel mit Einfriedung von Doris Herrmann-Wedemeyer in Ursulapoppenricht wurde zugestimmt, sofern öffentliche Belange nicht beeinträchtigt sind und der Abbruch der bestehenden Nebengebäude durch das Landratsamt geregelt ist.
Peter Wagner beantragt, im Zuge des Umbaus seines Elternhauses in Ursulapoppenricht zur besseren Lärm-Abschirmung von der B 299 her auf dem gemeindlichen Grundstück einen etwa zwei Meter hohen Lärmschutzwall zu errichten. Vor einer Beschlussfassung ist eine Stellungnahme des Staatlichen Bauamts einzuholen sowie ein Vertrag mit dem Antragsteller auszuhandeln.

Zum Umbau des Dachgeschosses von Georg und Elfriede Ertl und den Neubau einer Doppelgarage wurden die Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans zur Baugrenze und Dachneigung erteilt. Genehmigt wurden die Bauanträge zum Neubau einer landwirtschaftlichen Bergehalle von Martin Hubmann (Iber), von Andreas Dürr und Christine Franz zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage (Oberer Marktgraben), Neubau eines Carports von Peter Reichert (Schalkenthan), Ausbau des Dachgeschosses mit Anbau eines Treppenhauses von Markus und Andrea Hiltl (Süß, Am Gartenacker), Erweiterung der Milchviehstallung, Abbruch einer Scheune und Teilabbruch einer Halle von Karl Graf (Frohnhof).

Nach Oberpfälzer Stil

Josef und Martina Ritter beabsichtigen den Anbau eines Zimmers an das Wohnhaus (Hauptstraße 24). Da es sich um ein nicht einsehbares und untergeordnetes Gebäudeteil handelt, wird anstelle eines Satteldaches ein Flachdach genehmigt. Gisela Rupprecht beabsichtigt in einer Anfrage den Bau eines Austragshauses in Höhengau. Da auf der Hofstelle ansonsten keine Baumöglichkeit besteht, wurde das Vorhaben mit 7:4 Stimmen genehmigt. Es soll dem Oberpfälzer Baustil entsprechen.
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