18.08.2014 - 00:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

"Einfach glauben" und stets zurück zu Jesus kommen dürfen

"Einfach glauben" und stets zurück zu Jesus kommen dürfen (mma) Mit den Diakonen Anton Fütterer, Peter Bublitz, Georg Lindner und Dieter Gerstacker (von links) zelebrierte Dr. Christian Schulz (Mitte) den Abendgottesdienst mit Bild und Reliquiar der Anna Schäffer auf dem Frohnberg am Freialtar vor ungezählten Gläubigen. Reliquienschrein und Schäffer-Bild veranschaulichten das Predigtthema "Anna Schäffer - einfach glauben". Schulz begann mit dem Hinweis, dass das Reliquiar auf "die Verbundenheit aller mi
von Autor MMAProfil

Mit den Diakonen Anton Fütterer, Peter Bublitz, Georg Lindner und Dieter Gerstacker (von links) zelebrierte Dr. Christian Schulz (Mitte) den Abendgottesdienst mit Bild und Reliquiar der Anna Schäffer auf dem Frohnberg am Freialtar vor ungezählten Gläubigen. Reliquienschrein und Schäffer-Bild veranschaulichten das Predigtthema "Anna Schäffer - einfach glauben". Schulz begann mit dem Hinweis, dass das Reliquiar auf "die Verbundenheit aller mit den Heiligen aller Zeit" verweise. Dies könne helfen, den zweifachen Sinn des "einfach glauben" zu entdecken. Im Evangelium hörte man die Worte Jesu: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht in das Reich Gottes einkehren!". Diese Einfachheit im Glauben sei Anna Schäffer zu eigen gewesen, so der Prediger, was aber nicht mit kindisch oder naiv verwechselt werden dürfe. Der Schutzbedürftigkeit der Kinder war sich Anna bewusst. Und sie vertraute darauf, nie fallen gelassen zu werden. Wie sie sollte man im Innersten wissen, dass man stets zu Jesus zurückkommen dürfe, um ihm in offener Haltung zu begegnen. Bei Schäffers Heiligsprechung habe der damalige Kardinal Josef Ratzinger zu Recht betont, dass "ein neuer Stern am Himmel der Kirche aufgegangen" sei. Gerade Theologen sollten sich bewusst sein, dass sie mit ihrem Wissen "nicht Gott in der Tasche haben", sondern nur "die Sprache des Herzens" den eigentlichen Glaubenszugang ermögliche. Schulz zitierte Anna Schäffer mit: "Nicht missen will ich die seligen Stunden nach dem Empfang der Kommunion. Nicht tauschen wollte ich mit irgendeiner Fürstin dieser Welt, auch nicht das Krankenbett." Eine derartige Jesusbegegnung, so der Seelsorger, strahle Zuversicht aus, die alle Gläubigen einlade, "einfach zu glauben". Bild: mma

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