12.08.2014 - 00:00 Uhr
HahnbachOberpfalz

Fischereiverein gibt Einblick ins Leben im Gemeindeweiher - Kinder lernen, wie man angelt "Karpfen an Schnursalat" probiert

Zu "frischem Anglerlatein" gab's "Karpfen an Schnursalat mit vielen Geduldsfäden" beim Fischereiverein. Der servierte diese und noch einige andere Spezialitäten am Gemeindeweiher als Beitrag zum Ferienprogramm des örtlichen Kulturausschusses.

Beim Ferienprogramm des Fischereivereins probierten Kinder den Umgang mit Angel und Kescher. Bild: mma
von Autor MMAProfil

Begrüßt von Helmut und Thorsten Kern, Patrick Legien, Franz Hollweck und Vereinswirtin Marianne Weich lauschten im doppelten Wortsinn gut behütete 15 Kinder aufmerksam den Ausführungen der Petrijünger. Sie lernten dabei vieles über Lebensweise, Ernährung und Verhalten der Karpfen, die zu diesem Zeitpunkt im Gemeindeweiher noch ruhig ihre Kreise zogen.

Eine Geduldsprobe

Der Auf- und Zusammenbau einer Angel und Trockenübungen im Auswerfen erhöhten dann die Spannung. Als schließlich noch verschiedene Köder wie Mais, Maden und Brotteig am Haken befestigt wurden, wurde es richtig ernst: Als tatsächlich mehrere Karpfen anbissen, zeigten die Betreuer mit viel Geduld, wie man die Tiere schonend und mit einem Kescher aus dem Wasser holt, vorsichtig den Haken löst und sie auf spezielle Matten, die die Verletzung der Schleimhaut verhindern, legt. Mit großem Eifer waren die Kinder dabei, auch wenn das Warten auf einen Fang für einige zur echten Geduldsprobe wurde. Aber die Spannung und natürlich besonders die Freude über einen Biss machten alles wieder wett. Schnell lernte der Nachwuchs, dass man permanent aufmerksam sein muss, um beim ersten "Zupfen" des Fisches gleich zu reagieren und die Angel hochzureißen.

Manchmal unentwirrbar

Trotz allem gab es aber immer wieder "schönsten Schnur-Zwurl-Salat" - und die Betreuer brauchten oft lange, um ihn wieder zu entwirren. Manchmal half am Ende gar nur ein glatter Schnitt und das neue Aufziehen der Schnur, um die Angel wieder benutzen zu können.

Für Eltern Anglerlatein

Klar, dass so viel "Angelstress" auch hungrig macht. Für ihren großen Einsatz wurden alle mit Wienern, Semmeln und Getränken belohnt. Als die Eltern nach drei Stunden die noch sehr jungen "Backfische" wieder mit nach Hause nahmen, mussten sie sich sicher manches Anglerlatein anhören.

Viele Kinder versprachen zudem, zum weiteren Schnuppern zum Verein zu kommen - sehr zur Freude des Jugendwarts des Vereins.

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