Maria Himmelfahrt auf dem Hahnbacher Frohnberg nach Renovierung feierlich wiedereröffnet
Stehender Applaus für eine Kirche

Über die bedeutende Spende freuten sich Fördervereinsvorsitzender Franz Erras, Pfarrer Thomas Eckert und Kirchenpfleger Konrad Huber (von links).
Lokales
Hahnbach
04.05.2013
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Viele Komplimente und hohe Anerkennung gab es bei der kirchlichen Feier zur Wiedereröffnung der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt auf dem Frohnberg. Trotz ungemütlicher Witterung kamen auch viele auswärtige Besucher, um an dem Festgottesdienst teilzunehmen.

Zelebriert wurde er von Pfarrer Thomas Eckert zusammen mit den Diakonen Dieter Gerstacker und Georg Lindner. Dem vorausgehenden Kirchenzug mit den Hahnbacher Marktbläsern hatten sich viele Ehrengäste und zwölf Vereine mit Fahnenabordnungen angeschlossen. Die festlichen Lieder der Singgemeinschaft St. Jakobus aus der "Messe bréve no 4" von Charles Gounond wurden mit imposanter Orgel- und Bläsermusik sowie stimmgewaltigem Volksgesang begleitet.

Ort des Lebens

In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Thomas Eckert an die Zeit der Entstehung des Kirchenbaus. Hart hätten die Menschen sich damals ihren Lebensunterhalt erarbeiten müssen, Zuschüsse einer Bischöflichen Finanzkammer oder des Staates habe es nicht gegeben. Entstanden sei dennoch ein Ort des Trostes und Gebetes, des Friedens und Lebens als eine Vision, die von tiefem und überzeugtem Glauben getragen worden sei. Heute seien Kirchen von rückgängigen Besuchszahlen gekennzeichnet. Das mache nachdenklich. Denn Gotteshäuser müssten mit Leben erfüllt sein, speziell von jungen Familien und Menschen. Schließlich sollten auch künftige Generationen in der Kirche eine Heimat finden.

Neuer Freialtar

Auf die nunmehr fast abgeschlossene Renovierung könne die ganze Pfarrgemeinde stolz sein, dankte Eckert besonders auch Kirchenpfleger Konrad Huber für dessen unermüdliches Engagement. Nun stelle der Frohnberg mit seiner Kirche, der Lourdeskapelle und dem neuen Freialtar einen echten Wallfahrtsort dar. Hier gelte der Dank auch der Architektin Carola Setz und den Leuten der eingesetzten Baufirmen sowie beteiligten kirchlichen sowie staatlichen Stellen und Behörden. Bürgermeister Hans Kummert bezeichnete die Wiedereröffnung der Kirche als einen Freudentag für ganz Hahnbach. Der "heilige Berg von Hahnbach" habe ein neues Gesicht bekommen und dürfe als Schmuckstück der ganzen Region betrachtet werden. Neben dem Dank an alle Verantwortlichen und Beteiligten stellte Kummert auch die bisherigen Leistungen und Projekte für die gesamte Pfarrgemeinde von Pfarrer Thomas Eckert seit dessen Amtsantritt im September 2000 besonders heraus. Mit minutenlangem Applaus der festlich gestimmten Besucher wurden diese Komplimente bestätigt. (Im Blickpunkt)
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